Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis von zugeführter zu abgegebener Leistung in Prozent an. Es dürfte jedem klar sein, dass ein Wirkungsgrad von 100 Prozent nicht zu erreichen ist. Denn jede Schaltung verbraucht auch für sich selbst ein wenig Energie. Zum Beispiel besitzt eine Induktivität, also eine Spule durch den Kupferdraht auch einen ohmschen Widerstand. In diesem Widerstand wird der Strom immer in Wärme umgewandelt und kann nichts mehr zur Energiebilanz beitragen. Auch Transistoren besitzen im durchgeschalteten Zustand einen geringen Restwiderstand. Auch hier wird der Strom in Wärme umgewandelt. Selbst Kondensatoren sind keine idealen Bauteile. Einmal sorgen kleine Leckströme dafür, dass immer ein Strom durch den Kondensator fließt und zum zweiten sind interne Widerstände für eine zusätzliche Aufheizung dieser Bauteile verantwortlich.

Je nach verwendeter Qualität der Bauteile lassen sich heute Schaltnetzteile mit Wirkungsgraden von 50 bis knapp 90 Prozent bauen. Aber ein hoher Wirkungsgrad hat seinen Preis. Zum Beispiel sind Transistoren mit geringen On-Widerständen recht teuer. Deshalb finden sie sich nur in hochwertigen teueren Schaltnetzteilen. (jh)

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