13.02.2008 | 11:22 Uhr

Grundlagen

Standards und Stecker bei Netzteilen

Die Vielfalt von verschiedenen Stromsteckern bei Netzteilen für PCs und Server wird zunehmend unübersichtlicher. Unsere Schwesterpublikation TecChannel bringt Ordnung in das Wirrwarr. Im Artikel werden aktuelle Standards erklärt und Tipps gegeben, die Sie beim Verkauf oder der Assemblierung von Netzteilen beachten müssen.

Von Bernd Haluschak, TecChannel

Bei der Assemblierung eines PC-Systems oder Servers spielt die Wahl des richtigen Netzteils eine entscheidende Rolle. Zu den wichtigsten Auswahlkriterien zählt der Formfaktor. Doch der garantiert noch lang nicht, dass das Netzteil alle gewünschten Anschlüsse parat hält. Die Hersteller der Netzteile haben trotz Spezifikationen einen Spielraum, den sie aus Kostengründen auch ausnutzen.

Verwirrende Vielfalt: Ob ATX12V, EPS12V oder TFX12V – welches Netzteil alle benötigten Anschlüsse hat, hängt vom Hersteller ab.
Verwirrende Vielfalt: Ob ATX12V, EPS12V oder TFX12V – welches Netzteil alle benötigten Anschlüsse hat, hängt vom Hersteller ab.

ATX12V ist ein empfohlenes Netzteilformat für Desktop-PCs. Die Spezifikation liegt aktuell in der Version 2.3 vor. Das entsprechende Pendant für Server- und Workstation-Anwendungen heißt EPS12V und trägt die Versionsnummer 2.92. Aber die Benennung des Formfaktors ist noch kein Garant für das „richtige“ Netzteil. Denn die Spezifikation legt nur fest, welche Stecker zwingend vorhanden sein müssen. Sonderformen von Steckern, die Anzahl sowie optionale Stecker bleiben den Herstellern überlassen. Zusätzlich können die Netzteilproduzenten die Leistung des Netzteils selbst festlegen, denn die Spezifikationen regeln nur bestimmte ausgewählte elektrische und mechanische Parameter für die Geräte fest.

Wenn Sie sich für die neuen Stromsparrichtlinien interessieren, werden Sie im folgenden Artikel fündig: Energy Star 4.0: Neue Stromspar-Richtlinien für PCs und Notebooks..

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