Am Markt wurden die Äußerungen von Intel - trotz des eher vorsichtigen Ausblicks - positiv gewertet. "Die Zahlen, die sie vorgelegt haben, scheinen sehr ermutigend zu sein," sagte ein Analyst. Die Prognose habe - zumindest vorerst - am Markt kursierende Ängste vor negativen Überraschungen aus dem US-Technologiesektor zerstreut.

Jefferies-Analyst John Lau sagte, sollte Intel die Mitte der für das vierte Quartal vorgegebenen Umsatzbandbreite erreichen, stünde immerhin ein Umsatzwachstum von drei Prozent zu Buche. Diese Expansion würde dann zwar etwas unter den Erwartungen liegen, sei aber bei weitem nicht so schlimm, wie von einigen Branchenkennern befürchtet.

Auch auf Margenebene will Intel im Schlussquartal 2008 zulegen: Intel-CFO Stacy Smith sagte, das Unternehmen mache bei seinen Einsparungs- und Effizienzsteigerungsbemühungen bessere Fortschritte als erwartet. Deshalb sei für den Zeitraum zwischen Oktober und Dezember mit einer Bruttomarge von 59 Prozent zu rechnen.

Im nachbörslichen US-Handel gewann die Intel-Aktie 3,8 prozent auf 16,53 Dolalr, nachdem das Papier im regulären Handel noch im Minus notiert hatte. (Dow Jones/rw)

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