Ganz schön frech
UPDATE! Aldi verkauft AMD-Rechner mit repariertem TLB-Bug
UPDATE! AMD hat sich mitlerweile bei ChannelPartner gemeldet und begründet die Ausstattung des Aldi-Rechners mit monatelangen Planungs-Vorlaufszeiten, die bei einem solchen OEM-Projekt üblich seien. Man könne aus diesem Grund kurzfrisitig nichts an der Konfiguration der Produkte ändern. Dies sei der Nachteil eines OEM-Partners gegenüber eines Fachhändlers.
Außerdem sei der TLB-Bug nicht vorhanden, da der Fehler in den CPUs per Software repariert wurde.
Der Discounter Aldi verkauft aktuell mit dem Medion "Akoya MD 8835" einen PC mit AMD-Prozessor. Allerdings kommen in diesen Rechner nicht die seit kurzem erhältlichen "Phenom"-Prozessoren im B3-Stepping zum Einsatz, sondern noch die mit dem so genannten TLB-Bug (ChannelPartner berichtete) behafteten CPUs der Vorgängergeneration. Der Verkauf eines solchen PC-Systems zum jetzigen Zeitpunkt legt den Verdacht nahe, dass AMD Restbestände seiner fehlerhaften Phenom-Prozessoren über den Discounter an ahnungslose Endkunden verkaufen möchte.
Unsere Schwesterpublikation PC-Welt hat den Rechner getestet (zum Test). Lesen Sie in diesem Test, welche Auswirkungen Anwender durch den Einsatz der alten Prozessoren spüren. Diese AMD-/Aldi-Verkaufsstrategie gibt dem Fachhandel außerdem eine gute Möglichkeit, Kunden ein Alternativangebot zu machen und sie im Verkaufsgespräch auf die Missstände des Aldi-Rechners hinzuweisen.
















