SPECpower: Maximale Java-Performance

SPECpower_ssj2008 ermittelt neben der Energieeffizienz bei 100 Prozent Prozessorauslastung auch die maximale Java-Performance des Systems. Als Java-Engine unter Windows Server 2008 Enterprise x64 dient Bea JRockit in der 64-Bit-Version 6 R27.

SPECpower_ssj2008 nutzt einen anderen Workload als SPECjvm2008. Außerdem arbeiten bei SPECpower_ssj2008 nicht nur eine JVM, sondern mehrere virtuelle Java-Instanzen. Bei den getesteten Vier-Sockel-Systemen sind zwei JVMs aktiv. Jede JVM agiert multithreaded mit der Anzahl der CPU-Kerne pro Sockel. Bei diesem konfigurierbaren Setup erzielt SPECpower_ssj2008 bei Zwei-Sockel-Systemen die besten Ergebnisse.

Bei diesem Test sind die Energiesparoptionen der Prozessoren aktiv, die erreichbare Performance wird durch die Vollauslastung der CPUs allerdings nicht beeinflusst.

Java-Performance: Der Workload ist speicherintensiver als bei SPECjvm2008. Das Xeon-X5570-Päärchen spielt die hohen möglichen Bandbreiten durch die QuickPath-Schnittstellen und die insgesamt sechs DDR3-Speicher-Channel noch besser gegenüber Intels klassischer Architektur aus. Entsprechend arbeiten die Xeon X5570 64 Prozent schneller als die 3,33-GHz-Xeon-X5470-CPUs.
Java-Performance: Der Workload ist speicherintensiver als bei SPECjvm2008. Das Xeon-X5570-Päärchen spielt die hohen möglichen Bandbreiten durch die QuickPath-Schnittstellen und die insgesamt sechs DDR3-Speicher-Channel noch besser gegenüber Intels klassischer Architektur aus. Entsprechend arbeiten die Xeon X5570 64 Prozent schneller als die 3,33-GHz-Xeon-X5470-CPUs.

Dass beim Java-Workload von SPECpower hohe Speicher- und Busbandbreiten von Vorteil sind, zeigen auch die Xeon E5472. Trotz nur 3,0 GHz Taktfrequenz überholen die Xeon E5472 hier die 3,33-GHz-Xeon-X5470-CPUs, weil sie mit DDR2-800-Speicher und FSB1600 arbeiten (statt DDR2-667 und FSB1333).

Die neuen Nehalem-CPUs Xeon X5570 arbeiten beim speicherintensiveren SPECpower-Workload – im Vergleich zu SPECjvm2008 – auch schneller als das 4-Sockel-System mit den Hexa-Core-Xeons. Hier zeigt sich wie bei CPU2006 eindrucksvoll, wie sehr die Intel-Prozessoren von QuickPath und den integrierten Speicher-Controllern profitieren. Mit nur acht Kernen überholt der Nehalem-Server das Xeon-X7460-System mit seinen insgesamt 24 Kernen.

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