Assemblierer-Guide

So bauen Sie den perfekten Spiele-PC zusammen

Der PC Marke Eigenbau ist kein sonderlich schwieriges Unterfangen, denn im Grunde steckt oder schraubt man nur bereits fertig montierte Einzelteile zusammen. Wie das am besten funktioniert, erklärt unsere Schwesterpublikation Gamestar in einer detaillierten Anleitung. Zwar beziehen sich die Tipps auf Komponenten eines 1.500-Euro CPU-, RAM- und Grafikkarten-Einbau laufen prinzipiell immer gleich ab, und obwohl jeder Gehäusehersteller bei der Festplatten- und Laufwerksmontage sein eigenes Süppchen kocht, kommen Sie mit unseren Tipps, etwas Überlegung und einem Blick ins Handbuch problemlos ans Ziel.

Bevor es los geht

Mehr Werkzeug als einen Schraubenzieher sollten Sie in der Regel nicht benötigen.
Mehr Werkzeug als einen Schraubenzieher sollten Sie in der Regel nicht benötigen.

Solange Sie nicht mit brachialer Gewalt vorgehen, kann beim Zusammenbau nichts schief gehen. Die einzige Gefahr droht durch statische Entladungen. Die kennt jeder, der etwa beim Aussteigen aus einem Auto schon einmal einen elektrischen Schlag bekommen hat. Eine solche Entladung kann empfindliche elektronische Bauteile wie den Prozessor oder die Grafikkarte beschädigen oder gar zerstören. Die Aufladungen entstehen hauptsächlich durch Reibung zwischen verschiedenen Materialien. Besonders anfällig dafür ist etwa Kleidung mit einem hohen Anteil an Kunstfasern. Ziehen Sie daher am besten Kleidung aus Baumwolle beim Zusammenbau an. Zudem sollten Sie sich vor dem Basteln statisch entladen. Das gelingt am einfachsten, indem Sie mit der Hand an ein geerdetes Heizungs- oder Wasserrohr aus Metall greifen. Das Rohr darf zudem nicht mit Kunststoff ummantelt sein, sonst kann Ihre eventuelle statische Aufladung nicht abfließen.

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