Bis 2015
Online-Handel wächst zweistellig
Online-Händler dürfen sich auf eine rosige Zukunft freuen. In den kommenden fünf Jahren soll es sowohl in den USA als auch in Westeuropa ein weiteres zweistelliges Wachstum geben, so das Ergebnis einer aktuellen Forrester-Studie. In den USA soll der Online-Handel um zehn Prozent jährlich zulegen und mit 2014 ein Volumen von 249 Milliarden Dollar erreichen. Online-Händler in Westeuropa dürfen sich laut Forrester auf ein elfprozentiges Wachstum jährlich freuen. 2014 soll der Markt hier auf 114 Milliarden Euro geklettert sein.
Gutes Weihnachtsgeschäft
2009 kauften insgesamt 154 Millionen US-Bürger online ein - das sind 67 Prozent aller Internet-Nutzer. Der Online-Handel legte in den Staaten trotz Rezession um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und kam auf insgesamt 155,2 Milliarden Dollar. Vor allem das gute Weihnachtsgeschäft trug zu dem positiven Ergebnis bei.
Unterhaltungselektronik, Computer-Zubehör, Software
Am stärksten gefragt waren Kategorien wie Kleidung, Unterhaltungselektronik und Computer (Hard- und Software). Dieser Trend soll auch weiterhin andauern. Gemeinsam machen die drei Bereiche bereits 40 Prozent der gesamten Online-Shopping-Verkäufe aus. Allein der Bereich Kleidung kam 2009 auf ein Volumen von 27 Mrd. Dollar - 17 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.
Der Bereich Unterhaltungselektronik erzielte 2009 ebenfalls ein Wachstum von 17 Prozent. Gerade hier ist das Online-Shopping sehr beliebt, weil Konsumenten im Web einfach und schnell Preise vergleichen und Produktrezensionen und -empfehlungen lesen können. Etwas schwächer fielen die Zuwächse mit sieben Prozent im Bereich Computer aus. Da in den USA bereits 90 Prozent der Haushalte mit einem PC ausgestattet sind, wird das Wachstum in dem Segment künftig noch stärker von neuen Technologien und Geräten abhängen.
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Auch in Europa zählt Kleidung zu den Top-Verkaufswaren. Außerdem gefragt sind Bücher und Konzert- bzw. Eventtickets. Auch künftig soll Großbritannien der größten Online-Shopping-Markt bleiben - mit einem Anteil von 35 Prozent am gesamten westeuropäischen Markt. (pte/rw)
















