19.03.2010 | 15:03 Uhr

Schwierige Verhandlungen

Apple sucht verzweifelt nach Medien-Inhalten für iPad

In den USA kann man das Apple iPad bereits vorbestellen, Anfang April 2010 wird es dort ausgeliefert. Ende des gleichen Monats ist das Gerät dann auch hierzulande zu haben, doch offenbar fehlen der Firma von Steve Jobs noch mediale Inhalte für ihr Tablet. Wie das Wall Street Journal (WSJ) schreibt, gestalten sich die Verhandlungen mit Medienpartnern schwierig, denn Fernsehstationen, Zeitungs-, Magazin und Buchverlage zweifeln offenbar an einer profitablen Zusammenarbeit mit Apple.

Das läge auch daran, dass die Verlage zum Teil zu hohe Preise für die Lieferung von medialen Inhalten verlangten, so das WSJ. Vielleicht muss Apple diesmal tiefer als geplant in die Tasche greifen. Das wird sich allerdings kaum vermeiden lassen, denn ohne ausreichende Inhalte dürfte der tatsächliche Nutzwert des Apple-Tablets weiter sinken.

Außerdem würde man einen großen Käuferkreis enttäuschen, denn bereits am ersten Tag, an dem man das iPad vorbestellen konnte, wurden etwa 120.000 Geräte verkauft. Experten rechnen damit, dass die Verkaufszahlen des iPad die des ersten iPhones noch übersteigen könnten. Damals gingen vom ersten Apple-Handy innerhalb von nur 74 Tagen eine Millionen Exemplare über die Ladentheke.

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