Der BDP sieht die Ursachen der zunehmend verbreiteten psychischen Probleme bei Arbeitnehmern vor allem in Zeitdruck, hoher Verantwortung und Komplexität der Arbeit, sowie in prekären Arbeitsverhältnissen und der Veränderung des Arbeitsklimas in Unternehmen begründet. Auch die permanente Sorge um den Arbeitsplatz erhöhe die psychische Belastung immens. "Zunächst sollte sich jeder im Sinne der Vorsorge mit dem Thema Stressbewältigung vertraut machen", rät Scharnhorst, " Aber die Hauptlast liegt bei den Arbeitgebern, die dafür sorgen müssen, dass ihre Angestellten nicht durch die Arbeit krank werden." So müsse man sich mit der Arbeitslast der Arbeitnehmer auseinandersetzen und diese reduzieren. Zudem spricht sich der BDP für eine intensivere Beteiligung der Arbeitnehmer am Arbeitsmanagement aus. "Partizipation ist das Schlüsselwort", bekräftigt Scharnhorst. Aber auch die Führungskräfte in den Unternehmen müssten geschult werden, "da sie häufig zu wenig über psychische Belastungen wissen und was dagegen zu tun ist." (pte/mf)

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