Die zehn besten Antworten im Vorstellungsgespräch
Im Vorstellungsgespräch lauern viele Fallen. Wir verraten Ihnen die zehn gefährlichsten Fragen (obwohl sie harmlos wirken) und zeigen Ihnen. wie Sie die Fettnäpfe mit einer pfiffigen Antwortstrategie umgehen.
Quelle: www.zehn.de / Martin Wehrle (Profil des Verfassers)
1) Welche Fächer fielen Ihnen in der Schule am schwersten?
Ihr Gesprächspartner spekuliert darauf, dass Sie freimütig antworten – die Schulzeit ist lange her. Doch manche Schwächen bleiben lebenslang! Ihre Abneigung gegen Ballspiele im Sportunterricht könnte zum Beispiel ein Hinweis auf mangelnde Teamfähigkeit sein.
Antwortstrategie:
Nennen Sie am besten ein Fach, mit dem Sie zeitweise Schwierigkeiten hatten. Und schildern Sie, wie Sie doch noch einen grünen Zweig erklommen haben. So stehen Sie als Problemlöser da – genau so einen sucht die Firma! Statt einer Schwäche haben Sie also eine Stärke genannt.
2) Welche Fortbildungen haben Sie besucht?
Wenn Sie die Kurse nur so runterrattern, denkt Ihr Gesprächspartner: Offenbar ziehen Sie Seminare der Arbeit vor – und kosten Geld, statt welches zu bringen.
Wenn Sie nie eine Fortbildung gemacht haben, fragt er sich: Ist Ihr Wissen auf dem neuesten Stand? Wie flexibel sind Sie?
Antwortstrategie:
Falls Sie oft auf Fortbildungen waren: Stellen Sie das als gängige Personalentwicklung in Ihrem alten Unternehmen dar. Und veranschaulichen Sie, wie Sie Ihr Wissen in der neuen Position einbringen könnten.
Falls Sie kaum auf Fortbildungen waren: Heben Sie durch Beispiele hervor, dass Sie sich in Ihrer Freizeit autodidaktisch weitergebildet haben. Das spricht für eine hohe Motivation (und hat die Firma keinen Cent gekostet).
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3) Warum haben Sie so häufig (bzw. selten) Ihren Arbeitsplatz gewechselt?
Wechselmuffel stehen im Verdacht, dass sie auch sonst unflexible Menschen sind. Dabei würde der jetzige Wechsel Flexibilität erfordern.
Dauerwechslern scheint es an innerer Motivation und Ausdauer zu fehlen – und der potenzielle neue Chef hat keine Lust, sie durch ständige "Bravo"-Rufe bei Laune zu halten.
Antwortstrategie:
Als Wechselmuffel machen Sie deutlich: Sie haben intern immer wieder neue Herausforderungen gefunden. Motto: In der Firma geblieben, aber nicht auf der Stelle getreten. Auch wollten Ihre alten Arbeitgeber Sie um keinen Preis ziehen lassen.
Als Dauerwechsler unterstreichen Sie Ihre häufig bewiesene Qualität, sich blitzschnell einzuarbeiten – und erklären, weshalb diese Position für sie eine langfristige Herausforderung ist ("Hier kann ich meine Fähigkeiten ideal einbringen, zum Beispiel…").
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