Während die Strahlung durch öffentliche Netzwerke gering sei, könnten Funknetzwerke im beruflichen und privaten Umfeld zur Belastung werden, wenn nicht ein bestimmter Mindestabstand zu den Funkstationen eingehalten würde, teilt die Bundesregierung mit. In Deutschland gibt es rund 9.000 öffentliche WLAN-Hot-Spots. Die Strahlungsbelastung bliebe jedoch immer unter dem EU-Grenzwert von 10 Watt pro Quadratmeter.
"Faktum ist, dass die Strahlenbelastung durch Mobilfunk um das Zehn- bis Fünfzigfache höher ist", kritisiert Carsten Kunert, Sprecher des Netzwerkherstellers Netgear, im Gespräch mit pressetext. Ihm sei unklar, warum man sich gerade auf Funknetzwerke eingeschossen habe.
"Womöglich stehen Lobbyisten der UMTS-Branche hinter dieser Empfehlung", vermutet Kuntert. "Oder es liegt an einer grundsätzlichen Neigung, alles was man nicht kennt, zu verdammen." Die Entscheidung zwischen Kabel- und Funknetzwerken sollten Nutzer nach technischen Kriterien fällen - wenn beide Möglichkeiten gegeben seien, würden Nutzer ohnehin zur schnelleren Kabellösung tendieren, meint Kunert abschließend. (pte)
















