Kein Prozessor geplant
AMD verzichtet auf das Netbook-Geschäft
Der amerikanische Chiphersteller AMD verzichtet auf das Netbook-Geschäft. Anders als Intel, das mit seinem Atom-Prozessor erfolgreich im Markt für Mini-Notebooks agiert, hält AMD den Markt für Mini-Notebooks für nicht lohnenswert. Netbooks würden mit billigsten Komponenten ausgerüstet, Komponenten-Hersteller könnten deshalb kein Geld verdienen, erklärte Vize-Präsident Randy Allen auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.
Anders sieht AMD das Segment der ultradünnen Notebooks. Dafür hatte AMD im November neue Prozessoren mit den Namen Yukon und Congo angekündigt. Der kleine Intel-Rivale will sie in der ersten Jahreshälfte auf den Markt bringen.
Allerdings schläft auch Intel nicht: Das Unternehmen plant einen neuen Prozessor für dünne Rechner. Etwa für das MacBook Air von Apple, das mit einem 13 Zoll Bildschirm deutlich größer und besser ausgestattet ist als Netbooks, die mit maximal 10 Zoll Bildschirmen und Schmalspur-Chips ausgerüstet, eben nur zum Surfen, Mailen und Schreiben von Texten geeignet sind. (wl)
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