Kaum Prävention in Unternehmen

Oftmals sind auch die gesundheitlichen Auswirkungen und Beeinträchtigungen aufgrund des bereits seit langem bestehenden Mobbings durch andere Kollegen oder Vorgesetzte so weit ausgeprägt, dass die psychische und physische Stärke für die Durchsetzung der Ansprüche nicht mehr gegeben ist. Präventive Maßnahmen innerhalb eines Unternehmens sind bis dato noch nicht allgemein anerkannt und erst in wenigen Unternehmen installiert.

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Gemeinsame Gespräche mit den jeweiligen Vorgesetzten und dem Betriebsrat, der Einsatz von Konfliktlotsen, Mediationsverfahren oder Schulungen im Vorfeld zur Vermeidung solcher Verhaltensweisen und dem Entstehen von solchen Konflikten gehören in Deutschland noch nicht zum Unternehmensalltag. Zur weitergehenden Information dient die informativ und ausführlich gehaltene Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit dem Titel "Wenn aus Kollegen Feinde werden..."

Der Autor

Markus W. Laumann, Rechtsanwalt und Wirtschaftsmediator, Kanzlei Aschoff, Döll & Wurzel, Luisenstraße 8, 64283 Darmstadt, Tel.: 06151/150 450, Fax: 06151/150 555, e-Mail: laumann@adw.online.de, www.adw-online.de

Der Autor ist Mitglied der Deutschen Anwalts- und Steuerberatervereinigung für die mittel-ständische Wirtschaft e.V.

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