Microsoft gegen Spam
Im Kampf gegen Spam forciert Microsoft das "Sender ID"-System. Dabei arbeitet der Software-Konzern mit den großen ISPs und (seriösen) E-Mail-Versender zusammen. Craig Spiezle, Director Strategy & Industry Relations Windows Live Platform, stellte die Fortschritte bei diesem Vorhaben der Öffentlichkeit vor.
So haben bereits 2,5 Millionen Unternehmen ihre eigenen SPF-Einträge (Sender Policy Framework) veröffentlicht. Damit garantieren diese Firmen, dass die in ihren Namen verschickten E-Mails auch tatsächlich von ihnen stammen. Das funktioniert über die eindeutige Zuordnung der IP-Adresse zu dem diese E-Mails versendenden Server. Der SPF-Eintrag erfolgt direkt im DNS (Domain Name System).
Beim Veröffentlichen des SPF-Eintrags hilft nun Microsoft mit dem eigenen "Sender ID Framework SPF Record Wizard". Hiermit können E-Mails versendende Unternehmen ihre eigene Domäne im DNS identifizieren, dorthin ihre eigene IP-Adresse hinzufügen und die für diese E-Mails bestimmten Netzwerke festlegen. Empfänger von derart zertifizierten E-Mails können danach sicher gehen, dass sich dabei um kein Spam handelt.
Microsoft hat das SPF-Verfahren mit der eigenen CallerID-Technologie verknüpft und zum "Sender ID Framework" (SFID) kombiniert. SFID ist bereits im Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2 integriert sowie in dem hauseigenen E-Mail-Diensten Hotmail und Windows Live Mail. Auch der Microsoft-Mail-Client Outlook (auch die Express-Version) sind damit ausgestattet.
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Weitere "Sender ID"-Branchen-Lösungen sind unter anderem bei Barracuda, Cloudmark, Ironport, Mail Frontier, Secure Computing, Sendmail, Symantec und Tumbleweed erhältlich. "Wann sich IBM mit Lotus Notes an "Sender ID" beteiligt, steht noch nicht fest, wir hoffen aber, dass es noch in diesem Jahr so weit sein wird", mit diesem Wunsch schloss Microsoft-Manager Spiezle seinen Vortrag ab. (rw)
















