Analyse von MessageLabs
Die beliebtesten Begriffe in Spam-Mails
Welche Wörter benutzen Spammer besonders gerne und häufig? Dieser Frage sind die Sicherheitsexperten von MessageLabs Intelligence genauer nachgegangen. Eine Woche lang haben sie per Stichprobe ausgewählte Spam-Mails aus aller Welt auf deren bevorzugte Wortwahl hin analysiert.
Das Ergebnis: Trotz des Wirrwarrs verschiedenster angepriesener Produkte und Themen - bei genauerem Hinsehen ist hier ein Schema zu erkennen. Einige bestimmte Wörter wiederholen sich immer wieder und stechen hervor. Im englischsprachigen Raum sind es Begriffe wie "today", "fast", "shipping" oder "here", die den Nutzer unmittelbar zu einer Handlung auffordern, indem sie Eile oder Dringlichkeit suggerieren. In deutschen Spam-Mails kommen übrigens Begriffe wie "haben", "nicht", "kilo", "oder", "ihre" und "potenz" häufig vor.
, Häufig werden diese Stichworte auch noch mit einem Ausrufezeichen versehen. Dies soll zusätzlichen Druck auf den Empfänger ausüben. Die Spammer verfolgen dabei ein einfaches Ziel. Denn je weniger Zeit jemand damit verbringt über den Inhalt einer Nachricht nachzudenken, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, die betrügerische Absicht einer Nachricht zu durchschauen.
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Um die in Spam-Mails am häufigsten benutzten Begriffe zu visualisieren, wählten die Experten von MessageLabs für die Auswertung so genannte "Tag Cloud"-Grafiken. Darin repräsentiert die Schriftgröße eines Begriffs die Anzahl der jeweiligen Nennungen.
Etwas anders verhält es sich bei der "Wortwahl" der ebenfalls untersuchten Botnetze. Diese beschränken sich auf ein sehr begrenztes und spezifisches Vokabular, da jedes Botnetz meist nur für einige wenige Spam-Versender gleichzeitig im Einsatz ist. Die grafische Auswertung illustriert anschaulich die unterschiedlichen Vorlieben der großen Botnetze Bagle, Grum, Rustock, Bobax, sowie Cutwail. (rw)
















