Actebis-Besitzer schließt SHC-Übernahme ab
Arques setzt auf den Namen Gigaset
Die Starnberger Arques AG hat die Übernahme der Siemens-Abteilung SHC (Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG) abgeschlossen. Wie das Unternehmen bekannt gab, hat es 80,2 Prozent der SHC-Anteile von der Siemens AG übernommen.
Ab dem 1. Oktober agiert die SHC unter dem Namen Gigaset Communications GmbH. Arques verspricht sich durch die Namenänderung eine größere Aufmerksamkeit für die Produkte des defizitären Münchener Unternehmens. Siemens hält weiterhin 19,8 Anteile an SHC.
Das Unternehmen beschäftigt derzeit 2.100 Mitarbeiter und ist weltweit in 17 Ländern präsent. Vertrieben werden die Telefone und andere Geräte in rund 70 Ländern. In Deutschland arbeiten rund 1.400 Mitarbeiter in der Fertigungsstätte Bocholt.
Wie in solchen Fällen üblich, versicherte Arques die rosigen Aussichten für die Neuerwerbung. "Der Erwerb von SHC ist eine typische Arques-Transaktion: Fairer Kaufpreis, hohes Wertsteigerungspotenzial. Einmal mehr kam uns hierbei unsere Reputation als verlässlicher Partner von Großkonzernen bei Spin-offs von Tochtergesellschaften zu Gute. Der Verkäufer Siemens hat starken Wert darauf gelegt, dass wir für die jetzt in Gigaset Communications umbenannte Gesellschaft ein "Good Home for the Company" bieten können." Das sagte Michael Schumann Vorstandsvorsitzender von Arques. (wl)
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