18.02.2008 | 07:54 Uhr

NetApp Deutschland

Wie man acht SAN-Fehler behebt

1 Nichts dokumentieren

Peter Wüst
Der Autor

ist Director Systems Engineering bei NetApp Deutschland.

Dokumentation ist von entscheidender Bedeutung, da sie als aktuelle und künftige Referenz für alle dient, die den SAN-Server administrieren und eines Tages rekonfigurieren. Zwei Punkte sind wichtig: 1. Ein Diagramm der logischen und physischen Server-Konfiguration. 2. Die Beschreibung getesteter Ausfallszenarien, inklusive Ergebnisse und Korrekturmaßnahmen.

2 Standards vermeiden

Weitgehende Einheitlichkeit und möglichst wenig Hersteller- und Komponentenvielfalt erleichtern den täglichen Betrieb bis hin zum Upgrade. Pro Betriebssystem empfiehlt es sich daher, sich auf einen HBA-Anbieter, einen Kartentyp, ein Modell und einen HBA-Treiber festzulegen.

3 LUNs und Volumes falsch bemessen

Die Bemessung der Kapazitäten ist hoch spekulativ und damit ein kritischer Punkt. Wer sich hier irrt, ist ständig mit der Anpassung nach oben beschäftigt oder muss ungenutzte Kapazitäten in Kauf nehmen. SAN-Storage sollte folglich mit Möglichkeiten der virtuellen Provisionierung - Stichwort Thin Provisioning, - kombinierbar sein, um der Ressourcenfalle zu entgehen.

Ein offener Systemansatz, Mischbetrieb von FC-, SATA- oder SAS-Platten und Multi-Protokoll-Unterstützung ermöglichten Unified Storage.
Ein offener Systemansatz, Mischbetrieb von FC-, SATA- oder SAS-Platten und Multi-Protokoll-Unterstützung ermöglichten Unified Storage.

4 Mangelnde Integration.

Ohne Integration des Storage in die jeweiligen Betriebssysteme der Umgebung wird das Management aufwendig. Dies gilt besonders für das Erweitern von LUNs ohne Performance-Effekte und im laufenden Betrieb. In Windows-Umgebungen muss dies ohne Vergabe eines neuen Laufwerksbuchstaben möglich sein.

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