Einzeln oder im Paket
Microsofts Online-Dienste in Deutschland verfügbar
Gewerbliche Anwender können ab sofort Microsoft-Software als Service (SaaS) beziehen. Um diese so genannten Cloud-Computing-Lösungen den Unternehmen schmackhaft zu machen, hat der Konzern keine Kosten und Mühen gescheut und den Firmenchef Steve Ballmer extra zu diesem Anlass nach Deutschland eingeflogen.
Kunden könnten nun Online-Versionen von Exchange, Sharepoint, Office Live Meeting und Office Communications von Microsoft beziehen - natürlich über Partner, wie Ballmer bei seinem Auftritt in Köln versicherte. Bislang haben sich mehr als 2.500 Partner in Deutschland zum Vertrieb der Online-Dienste trainieren lassen, wie viele davon tatsächlich derartige Services ihren Kunden anbieten werden, steht noch in den Sternen. Festgezurrt ist dagegen die Preisstruktur beim Bezug Microsoft-Software aus der Cloud: Die Preise für die Standardversionen variieren zwischen 1,70 und 8,52 Euro pro User und Monat.
Diese Online-Dienste hostet Microsoft in eigenen Rechenzentren, in deren Vertrieb involvierte Partner sollen aber kontinuierlich an den daraus entstehenden Erlösen beteiligt werden. Exchange Online basiert auf der 2007er Version der Microsoftschen Messaging-Software und beinhaltet auch einen Spam- und Malware-Filter. Der Zugriff auf E-Mails übers Mobiltelefon ist darin ebenfalls integriert.
Mit Microsoft SharePoint Online hier können Teammitglieder gemeinsam Dokumente erstellen und verändern. Microsoft Office Communications ist ein Instant Messaging-Dienst, Microsoft Office Live Meeting ist eine Plattform für Webkonferenzen, Trainings und Online-Events abzuhalten. Darüber hinaus gibt es noch so genannte "Deskless Worker"-Versionen der Online-Dienste - für Mitarbeiter, die nur einen kleinen Anteil ihrer täglichen Arbeitszeit am Computer verbringen, jedoch auf eine kontinuierliche Kommunikation mit Kollegen und Partnern angewiesen sind.
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Micrsofts Online-Dienste können als Einzelversionen oder im Paket gebucht werden. Beim Abonnement mehrerer Services sparen sich Unternehmen bis 38 Prozent gegenüber der Summe der Einzelpreise. Und wer sich bis Ende Juni für die alle vier Dienste umfassende Business Productivity Online Suite (BPOS) entscheidet, spart gegenüber dem jetzigen Nettopreis von 12,78 Euro noch mal zehn Prozent ein. (rw)
















