Distributoren klagen
Probleme mit VMware-Renewals
VMware-Distributoren wie DNS oder Magirus versuchen, das Virtualisierungs-Geschäft ihrer Reseller am Leben zu halten, indem sie sie rechtzeitig darüber informieren, wenn Software-Lizenzen bei ihren Kunden auslaufen und verlängert werden müssen; hier geht es also um die so genannten "Renewals".
Rechtzeitig, nämlich bereits drei Monate vor Ablauf der VMware-Subskriptionen werden DNS- und Magirus-Partner über die Notwendigkeit dieser Renewals benachrichtigt. Wenn sich nach einem Monat nichts getan hat, erfolgt eine zweite Erinnerung, und 30 Tage vor Ablauf der Lizenz folgt die letzte "Warnung". Bei DNS können Partner sogar im einen eigenen individuellen Portal all ihre VMware-Lizenzen einsehen, übrigens sogar jene, die nicht über DNS erworben wurden.
Doch es liegt nicht nur an den Resellern, wenn Virtualisierungs-Software-Verträge nicht verlängert werden, sondern an dem Hersteller selbst. Nach übereinstimmenden Berichten von DNS und Magirus ist VMware offenbar nicht in der Lage, die Lizenzverträge bei den eigenen Kunden rechtzeitig auf den neuesten Stand zu bringen. "VMware braucht zu lange", so die beiden Distributoren.
Mathias Raeck, der für Zentral- und Osteuropa zuständige PR-Manager bei VMware, sieht da kein akutes Problem: "Es gibt sicherlich manchmal Engpässe - bedingt durch hohes geschäftliches Aufkommen". Der Pressesprecher führt auch vor sechs Wochen frisch auf den Markt geworfenen vSphere-Produkte ins Feld, die derzeit besonders stark nachgefragt werden. "Da kann es schon sein, dass mancher etwas länger warten muss, aber grundsätzlich haben wir kein akutes Renewal-Problem."
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Laut Raeck verfügt VMware Deutschland über ausreichende personelle Ressourcen, um die Renewal-Anfragen zu befriedigen. In der Vergangenheit hat der Virtualisierungsspezialist Teile des Lizenz-Managements an indische Dienstleister ausgelagert, und nach Aussagen von Branchen-Insidern wären daraus die Probleme mit den Renewals entstanden. Nun aber werden alle Software-Lizenz-Anfragen ausschließlich von Mitarbeitern bei VMware Deutschland bearbeitet, so der Unternehmenssprecher. (rw)
















