Usedsoft erwirtschaftet seinen Umsatz ausschließlich mit dem Verkauf gebrauchter Softwarelizenzen. Der Händler unterhält derzeit Niederlassungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Expansion in weitere westeuropäische Länder wird vorbereitet. Durch die internationalen Verbindungen sei Usedsoft in der Lage, auch komplexe Lizenzprojekte abzuwickeln.
Die Verfolger Preo AG und USC verfolgen neben dem Lizenzhandel auch andere Einnahmequellen wie Maklerdienste und Beratung. Dabei streben auch die Verantwortlichen der Preo AG eine Internationalisierung ihres Geschäfts an. Der Kundenstamm umfasst Mittelständler und Großunternehmen. Bei der Übertragung der Lizenzen beziehen die Hamburger die Softwarehersteller mit ein. USC handelt sowohl mit neuen als auch mit gebrauchten Lizenzen. Die Klientel der Münchner rekrutiert sich vorwiegend aus dem Umfeld kleiner und mittelgroßer Firmen. Als einziger der führenden Gebrauchthändler ist USC eine engere Verbindung mit einem Softwarehersteller eingegangen (Microsoft Gold Certified Partner).
"Innerhalb der letzten 18 Monate ist eine enorme Professionalisierung seitens der führenden Anbieter feststellbar", konstatiert Oppermann. Diese verfügten über ein fundiertes Prozess- und Methodenwissen. Die Anbieterlandschaft entwickle sich derzeit jedoch sehr dynamisch. Die Experton Group geht davon aus, dass weitere Firmen ihren Eintritt in diesen Markt planen. Angesichts dieser Entwicklung sei für 2009 mit ersten Konsolidierungserscheinungen des Marktes zu rechnen. "Im Hintergrund finden bereits erste Annäherungs- und Sondierungsgespräche statt." Dabei würden auch Marktteilnehmer eine Rolle spielen, die derzeit eher verborgen agierten. computerwoche/ba (bw)
















