19.10.2004 | 00:00 Uhr

Systems: Infra entwickelt PPS-Lösung für SAP

Gestern auf der Messe gab SAP den Abschluss eines Vertrages über Vertriebs- und Entwicklungspartnerschaft mit der Infra Business Solutions GmbH bekannt. So wird der Fertigungsexperte aus Württemberg auf Basis von SAP Business One eine PPS-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln. Es ist geplant, die fertige Software soll auf der Cebit 2005 vorzustellen. Das PPS-Modul für "Business One" soll sowohl von Infra und SAP, als auch über autorisierte Partner beider Hersteller, vertrieben und vermarktet werden. Das Softwarehaus aus Calw offeriert bereits seit einem Viertel Jahrhundert Lösungen für den Mittelstand. Mit mehr als 900 Installationen und über 20 autorisierten Vertriebs. und Service-Partner ist Infra vor allem in den Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Metallverarbeitung, Kunststoffzulieferung, Werkzeug- und Anlagenbau gut vertreten. Die frühere Infor-Tochter hat im Frühjahr 2004 ihre Mutter verlassen, da zu diesem Zeitpunkt Infor von Agilisys übernommen wurde. "Wir haben uns für einen erfahrenen Global Player entschieden", erläutert Infras Geschäftsführer Rainer Frantzen die Partnerschaft mit SAP. Damit möchte das 20-Mann-Unternehmen seine Stellung im Markt sichern und auch über die Grenzen Deutschlands bekannt werden. Das eigene ERP-System "Infra.net" will der Anbieter dennoch weiter entwickeln: "Bestandskunden garantieren wir selbstverständlich den vollen Produktsupport", so Frantzen. Gleichzeitig agiert Infra aber weiterhin als Microsoft-Partner. Angesichts der Mittelstandsoffensive des Konzerns mit Navision 4.0 fragt es sich, wie lange Infra Microsoft noch die Treue halten wird. (rw)



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Infra Business Solutions GmbH bekannt. So wird der Fertigungsexperte aus Württemberg auf Basis von SAP Business One eine PPS-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln. Es ist geplant, die fertige Software soll auf der Cebit 2005 vorzustellen. Das PPS-Modul für "Business One" soll sowohl von Infra und SAP, als auch über autorisierte Partner beider Hersteller, vertrieben und vermarktet werden. Das Softwarehaus aus Calw offeriert bereits seit einem Viertel Jahrhundert Lösungen für den Mittelstand. Mit mehr als 900 Installationen und über 20 autorisierten Vertriebs. und Service-Partner ist Infra vor allem in den Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Metallverarbeitung, Kunststoffzulieferung, Werkzeug- und Anlagenbau gut vertreten. Die frühere Infor-Tochter hat im Frühjahr 2004 ihre Mutter verlassen, da zu diesem Zeitpunkt Infor von Agilisys übernommen wurde. "Wir haben uns für einen erfahrenen Global Player entschieden", erläutert Infras Geschäftsführer Rainer Frantzen die Partnerschaft mit SAP. Damit möchte das 20-Mann-Unternehmen seine Stellung im Markt sichern und auch über die Grenzen Deutschlands bekannt werden. Das eigene ERP-System "Infra.net" will der Anbieter dennoch weiter entwickeln: "Bestandskunden garantieren wir selbstverständlich den vollen Produktsupport", so Frantzen. Gleichzeitig agiert Infra aber weiterhin als Microsoft-Partner. Angesichts der Mittelstandsoffensive des Konzerns mit Navision 4.0 fragt es sich, wie lange Infra Microsoft noch die Treue halten wird. (rw)" name="articleabstract"/>
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