17.09.2004 | 00:00 Uhr

Toshiba und Canon produzieren neuartige TV-Flachbildschirme

In einem Joint Venture werden Canon und Toshiba so genannte SED-Bildschirme (surface-conduction electron-emitter display) produzieren und vermarkten, teilten die Unternehmen am Dienstag in Tokio mit. Die neue Firma SED Inc. soll voraussichtlich ab August 2005 Bildschirme vor allem für große Flachbild-TVs produzieren. Das berichten unsere Kollegen der PC-Welt. Bis zum Jahr 2010 soll SED nach dem Willen der Partner der weltgrößte Produzent werden und einen Marktanteil zwischen 20 und 30 Prozent erreicht haben. "SED-Bildschirme werden die ultimative Flachbildschirm-Technologie werden, da sie die dieselbe Auflösung wie Kathodenstrahl-Bildschirme erzielen", sagte Toshiba-Präsident Tadashi Okamura. Bislang sind beide Unternehmen nur schwach im Flachbildschirm-Markt vertreten. Während der weltgrößte Digitalkamera-Hersteller Canon überhaupt keine Flachbildschirme produziert, stellt der weltweit zweitgrößte Notebook-Produzent Toshiba einige LCDs (Flüssigkristall-Bildschirme) und wenige Plasma-Bildschirme her. Der designierte Präsident des Gemeinschaftsunternehmen, Shunichi Uzawa, sagte, der Vorsprung von Sharp und Hitachi Fujitsu bei der LCD- beziehungsweise Plasma- Technologie könne rasch ausgeglichen werden kann. Canon soll eine Beteiligung von 50,002 Prozent (entsprechend einer Milliarde Yen) in dem Gemeinschaftsunternehmen kontrollieren, Toshiba die restlichen Anteile. Anfänglich sollen 20 Milliarden Yen (150 Millionen Euro) investiert, 300 Arbeitskräfte beschäftigt und monatlich 3000 Einheiten produziert werden. Fernseher mit SED- Bildschirmen im Format von mehr als 50 Zoll sollen ab Ende 2005 verkauft werden. Bis 2010 ist eine Jahresproduktion von drei Millionen SED-Bildschirmen und ein Umsatz von 200 Milliarden Yen geplant. (cm)



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Canon und Toshiba so genannte SED-Bildschirme (surface-conduction electron-emitter display) produzieren und vermarkten, teilten die Unternehmen am Dienstag in Tokio mit. Die neue Firma SED Inc. soll voraussichtlich ab August 2005 Bildschirme vor allem für große Flachbild-TVs produzieren. Das berichten unsere Kollegen der PC-Welt. Bis zum Jahr 2010 soll SED nach dem Willen der Partner der weltgrößte Produzent werden und einen Marktanteil zwischen 20 und 30 Prozent erreicht haben. "SED-Bildschirme werden die ultimative Flachbildschirm-Technologie werden, da sie die dieselbe Auflösung wie Kathodenstrahl-Bildschirme erzielen", sagte Toshiba-Präsident Tadashi Okamura. Bislang sind beide Unternehmen nur schwach im Flachbildschirm-Markt vertreten. Während der weltgrößte Digitalkamera-Hersteller Canon überhaupt keine Flachbildschirme produziert, stellt der weltweit zweitgrößte Notebook-Produzent Toshiba einige LCDs (Flüssigkristall-Bildschirme) und wenige Plasma-Bildschirme her. Der designierte Präsident des Gemeinschaftsunternehmen, Shunichi Uzawa, sagte, der Vorsprung von Sharp und Hitachi Fujitsu bei der LCD- beziehungsweise Plasma- Technologie könne rasch ausgeglichen werden kann. Canon soll eine Beteiligung von 50,002 Prozent (entsprechend einer Milliarde Yen) in dem Gemeinschaftsunternehmen kontrollieren, Toshiba die restlichen Anteile. Anfänglich sollen 20 Milliarden Yen (150 Millionen Euro) investiert, 300 Arbeitskräfte beschäftigt und monatlich 3000 Einheiten produziert werden. Fernseher mit SED- Bildschirmen im Format von mehr als 50 Zoll sollen ab Ende 2005 verkauft werden. Bis 2010 ist eine Jahresproduktion von drei Millionen SED-Bildschirmen und ein Umsatz von 200 Milliarden Yen geplant. (cm) " name="articleabstract"/>
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