Rolex überholt Viagra
Spam mit zweifelhaften Sex-Inhalten ist nicht mehr Nummer Eins. Laut E-Mail-Spezialist Retarus wird nun häufiger für vermeintliche Markenprodukte geworben. Im "Retarus Spam Report" untersucht das Unternehmen regelmäßig Inhalte von unerwünschten Werbe-Mails. Beschäftigte sich im ersten Quartal des Vorjahres noch jede dritte Spam-Mail mit Sex-Angeboten wie Viagra-Verkauf oder Penisverlängerungen, ist dieser Anteil im ersten Quartal 2009 auf nur noch 17,5 Prozent geschrumpft.
Die zweifelhafte Ehre des ersten Platzes nehmen nun Mails ein, die sich mit vermeintlich hochwertigen Markenprodukten wie teure Uhren oder Taschen befassen. Zugelegt haben auch Angebote für Kredite und für Wundermittel zur Gewichtsreduktion.
Neben Sex-Angeboten zählt auch Werbung für Gewinnspiele und Online-Spielbanken zu den "Verlierern". (awe)


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