Trotz Smartphone-Rekordabsatz
08.02.2010 | 11:25 Uhr

Apple iPhone verkauft sich schlechter als Konkurrenz

Während die anderen Smartphone-Hersteller immer neue Verkaufsrekorde feiern, beginnt der Apple-iPhone-Marktanteil im Schlussquartal 2009 zu schrumpfen. Zwar stiegen die iPhone-Verkäufe weiter. Die Konkurrenz wuchs aber stärker als Apple.

Allein im vierten Quartal wurden den IDC-Marktforschern zufolge 54,4 Millionen Geräte abgesetzt. Im Gesamtjahr waren es 174,2 Millionen. Apple verzeichnete mit dem iPhone das stärkste Wachstum. 2009 erzielte der Konzern mit einem Plus von 13,8 auf 25,1 Millionen Exemplaren eine Steigerung von satten 81,9 Prozent. ABI Research zufolge begann der Apple-Marktanteil im Schlussquartal jedoch zu schrumpfen.


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Durchbruch für Android

Die Nummer eins im Handygeschäft ist und bleibt Nokia. "Die Finnen haben bei einem Marktanteil von 39 Prozent im vierten Quartal weiter Boden gut gemacht und bleiben unangetastete Weltmarktführer", unterstreicht Nicolas von Stackelberg, Analyst bei Sal. Oppenheim. Der Smartphone-Sektor halte auch 2010 seinen Kurs, wenngleich sich die Wachstumsrate etwas verlangsamen werde. Dies sei auf einen gewissen Basiseffekt zurückzuführen, der sich in diesem Jahr einstellen dürfte. Gestützt werde die Nachfrage hingegen von voraussichtlich günstigeren Smartphone-Preisen.

"2010 könnte außerdem den Durchbruch für Android bringen", meint Stackelberg. Das von den Herstellern angekündigte höhere Angebot werde den Markt beflügeln. So nehmen das Betriebssystem Hersteller wie etwa LG oder Sony Ericsson ins Portfolio. Darüber hinaus habe Motorola das zweite Android-Smartphone angekündigt, bei HTC sei es ohnehin stark vertreten.

Starkes Jahr für Research in Motion

Gegen Jahresende steigerte Apple den iPhone-Absatz gegenüber dem dritten Quartal um 18 Prozent auf 8,7 Millionen Geräte. Der gesamte Smartphone-Markt legte in den drei Monaten mit plus 26 Prozent jedoch noch deutlicher zu. Dennoch kletterte der Apple-Marktanteil im Gesamtjahr von 9,1 auf 14,4 Prozent. Klar steigern konnte sich darüber hinaus Research in Motion. Der Hersteller liegt mit einem gut 46-prozentigen Absatzplus auf 34,5 Millionen Geräte und einem Marktanteil von 19,8 Prozent zwischen Nokia und Apple auf Rang zwei. (pte/haf)


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