Cisco verklagt Apple wegen des Namens "iPhone"
Cisco reichte seine Klage gestern bei einem Bezirksgericht in Nordkalifornien ein. Es fordert darin Schadenersatz und eine Verfügung, die es Apple untersagt, sein kommendes Smartphone unter dem Namen "iPhone" zu vermarkten. Auch wenn das Telefon erst im Juni auf den US-Markt kommen soll, liege schon durch den aufwendigen Launch-Event in San Francisco eine Verletzung der Cisco-Marke vor.
Cisco hatte die iPhone-Marke im Jahr 2000 mit dem Kauf der kleineren Firma InfoGear Technology erworben. Diese hatte den Begriff bereits 1996 als Marke beantragt und deren Schutz 1999 zugesprochen bekommen. InfoGear selbst hatte den Namen schon seit 1997 benutzt. Cisco selbst verwendet ihn seit letztem Monat, als seine Tochter Linksys eine Reihe von IP-Telefonen auf den Markt brachte.
Apple habe Cisco seit dem Jahr 2001 mehrfach wegen der Marke iPhone kontaktiert und dabei jedes Mal eine Abfuhr erhalten, erklärte Cisco in seiner Klageschrift. Diese Verhandlungen reichten offenbar bis in die jüngste Vergangeneheit – Cisco erklärte, es habe sogar erst am Montag dieser Woche Apple ein "Dokument" bezüglich der Ankündigung vom Dienstag zur Gegenzeichnung zugestellt.
















