CeBIT: SAP kündigt die "Consumption ready Suite" an
"Wir haben festgestellt, dass wir 30 bis 40 Prozent der mittelgroßen Unternehmen nicht erreichen", bilanzierte SAP-Vorstandssprecher Henning Kagermann zum CeBIT-Auftakt. Das Gesamtvolumen im Medium-Bereich taxiert der SAP-Chef auf 30 Milliarden Dollar. Dieses Potenzial will der badische Softwarekonzern künftig komplett adressieren.
Helfen soll dabei ein neues Produkt, das im Laufe des Jahres herauskommen soll - Codename "Consumption ready Suite". Während das klassische All-in-One-Paket stark an bestimmte Branchen angepasst ist, soll die neue Software standardisierte ERP-Basisfunktionen bieten, die der Konzern im Hosting-Modus ausliefern will. Die neue Suite soll sich SAP zufolge schnell einführen lassen und die Total Cost of Ownership (TCO) um bis zu 90 Prozent senken, versprach Kagermann. Mit dem herkömmlichen All-in-One-Produkt habe die neue Software nichts gemein. "Das sind zwei völlig getrennte Produkte, die ganz unterschiedliche Anforderungen adressieren."
Der SAP-Chef betonte, sein Unternehmen sei im Grunde bereits stark im Mittelstand vertreten. 65 Prozent der SAP-Kunden kämen aus diesem Segment. 10.000 Kunden für All-in-One und 13.000 Anwenderunternehmen mit Business One bildeten eine solide Basis, ergänzt Michael Kleinemeier, Präsident für Zentraleuropa bei SAP. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Kunden für All-in-One um 23 Prozent gestiegen, die Anwenderzahl für Business One habe sogar um 41 Prozent zugelegt.
















