26.08.2008 | 13:47 Uhr

Microsoft zieht nach

Internet Explorer erhält Private-Browsing-Funktion

Mit einem Knopfdruck sollen die User steuern können, wie viel an Information darüber gespeichert wird, wo sie sich online bewegen und was sie dort machen. Welche Websites mit dem IE8 besucht werden, soll in Zukunft nicht mehr nachvollziehbar sein. Microsoft zieht kleineren Browser-Anbietern mit der neuen Funktion zum Schutz der Privatsphäre im Internet nach. Neben Apples Safari, der den Schutz der Privatsphäre bereits seit geraumer Zeit unterstützt, verwischt auch der Minibrowser Browzar erfolgreich Spuren im World Wide Web.

"Ich bin nicht überrascht, dass die meisten Browser-Firmen Privacy-Funktionen in ihren bevorstehenden Releases planen", meint Browzar-CEO Ajaz Ahmed auf Anfrage von pressetext. Seit der Einführung von Browzar hätten die Aufmerksamkeit und die Bedeutung von Privatsphäre bei vielen Unternehmen stark zugenommen. So hätten auch zum Release des Mozilla Firefox 3.0 derartige Funktionen bereits mitgeliefert werden sollen. A

us Zeitgründen sei der Release der Privat-Browsing-Funktionen jedoch auf die kommende Version 3.1 verschoben worden. "Seit dem Browzar-Start konnten wir ein stabiles Wachstum verzeichnen und freuen uns zu sehen, dass unser Produkt sogar in den kleinsten Ländern der Welt benutzt wird", so Ahmed.

Privatsphäre im Internet habe für viele Menschen eine unterschiedliche Bedeutung, womit verschiedene Bedürfnisse bei der Browser-Anwendung gestillt werden müssen. Einerseits seien die User besorgt darüber, welche Webseiten sie besuchen und was diese über sie wissen.

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