11.07.2012 | 10:33 Uhr

Sommerhitze im Büro

Warum bauchfrei und Birkenstocks tabu sind

Männer in Shorts: ein seltener, weil ungewünschter Anblick in der Geschäftswelt
Männer in Shorts: ein seltener, weil ungewünschter Anblick in der Geschäftswelt
Männer in Shorts: ein seltener, weil ungewünschter Anblick in der Geschäftswelt
Foto: CW/Fotolia.com

Auch in diesem Sommer wird es an den heißen Tagen am Arbeitsplatz viele unpassende Kleidungsstücke bei Männlein und Weiblein zu bestaunen geben. Die Benimm-Expertinnen Anke Quittschau und Christina Tabernig von der Agentur korrekt! fassen die wichtigsten Kleidungstipps für den Büroalltag zusammen.

Bermudas und Birkenstocks: Tabus für Männer

Bermudas: Männer können keineswegs wie in Australien oder in den USA in Shorts ins Büro kommen. Niemals! Sie müssen auf jeden Fall eine lange Hose tragen.
Kurze Hemden: Solange Männer keinen Kundenkontakt haben, können sie auch ein kurzärmeliges Hemd tragen, dann aber ohne Krawatte und leger ohne Sakko. Gehen sie zum Kunden, kommen sie im Grunde nicht um einen Anzug mit langärmeligem Hemd und Krawatte herum. Und es gilt: Je höher Männer auf der Karriereleiter stehen, desto eher müssen sie den Anzug auch im Sommer tragen.
Birkenstocks & Co.: Das Schuhwerk der Herren sollte immer geschlossen sein. Mit Sandalen, Birkenstocks oder Latschen geht niemand ins Büro. Slipper ohne Socken sind nur in der Freizeit möglich.

Hotpants oder Spaghetti-Träger: Tabus für Frauen

Auch, wenn es sehr ansprechend ist:  niemals bauchfrei, Spaghetti-Träger oder Schultern zeigen in konservativen Unternehmen
Auch, wenn es sehr ansprechend ist:  niemals bauchfrei, Spaghetti-Träger oder Schultern zeigen in konservativen Unternehmen
Auch, wenn es sehr ansprechend ist: niemals bauchfrei, Spaghetti-Träger oder Schultern zeigen in konservativen Unternehmen
Foto: Christian Toepfer

Etwas einfacher als ihre männlichen Kollegen haben es Business-Frauen im Sommer. Mit Rock und Bluse ist eine Frau schon meist gut gekleidet. Aber auch hier gilt: Je höher die Management-Etage, in der sie sich bewegt, desto strenger ist ihr Dresscode.
Zu viel Haut zeigen: Grundsätzlich kann man sagen, dass alles, was für den Strand taugt, kein Outfit für das Büro ist. Also niemals: Bauchfrei, Spaghetti-Träger oder Schultern zeigen in konservativen Unternehmen.
Offene Schuhe: Offene Sandaletten oder Flip-Flops sind im Büro tabu. Greifen Sie stattdessen besser zu Slingpumps, die vorne geschlossen und hinten offen sind. Polizeiliche Vorschriften gibt es auch: Wer sich in Deutschland mit Flipflops oder offenen Sandalen ans Kfz-Steuer setzt, muss bis zu 50 Euro Strafe zahlen.
Zu kurze Röcke: Röcke und Kleider sollten Knie umspielend sein oder länger. Miniröcke enden höchstens eine Handbreit über dem Knie. Also zu breite Gürtel oder Hotpants sind nicht für den Einsatz im Büro gedacht. Längere Shorts, die am Knie enden, können durchaus passend kombiniert eingesetzt werden. Frauen haben einfach einen größeren Spielraum.

Auf den nächsten Seiten erfahren Sie, wie Sie mit Essens- und Schweißflecken auf Ihren Kleidern umgehen sollten.

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