Neue Kriterien im Partnerprogramm
Der Manager berichtete von einer weiteren Neuheit: Sage Deutschland wird im zweiten Halbjahr 2008 grundlegende Neuerungen im Partnerprogramm einführen. "Künftig werden wir Faktoren wie Kundenzufriedenheit oder Qualifikation bei der Margenvergabe stärker berücksichtigen, während der bloße Umsatz an Bedeutung für den Partnerstatus verlieren wird", so Heck. Entsprechend wolle Sage regelmäßige Umfragen bei Kunden durchführen sowie die Partner vermehrt dazu auffordern, sich regelmäßig weiterzubilden. Heck: "Letztlich bedeutet das neue Modell eine Umverteilung unseres Rabattbudgets unter den Partnern." Zudem will Sage im kommenden Jahr kräftig in seinen Channel investieren: Dewald kündigte an, knapp zwei Millionen Euro für reine Channel-Aktivitäten, wie das 50+50-Programm oder das hauseigene Lead-Management, ausgeben zu wollen.
Sage nimmt sich schon länger des Themas CRM an. Doch während das Interesse unter den Partnern bislang noch verhalten war, hat sich diese Situation nun grundlegend verändert. Dafür gesorgt hat Sage mit dem aufgestockten Service-Team und der vereinfachten Anbindung an die hauseigenen ERP-Systeme. Ob SalesCRM.com damit automatisch Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Hier muss die Rolle der Reseller noch genau geklärt werden.
Schließlich standen noch technische News auf der Agenda der Konferenz: Sage gab bekannt, die hauseigene ERP-Produktgruppe "Office Line" ab dem kommenden Jahr auf die Dotnet-Technologie umzustellen sowie die "Classic Line" ab sofort auch für Linux-Betriebssysteme anzubieten. Vor allem erstere Meldung wurde positiv aufgenommen: Thomas Müller vom Neusser IT-Dienstleister Avangarde gegenüber ChannelPartner: "Dass Sage auf die Dotnet-Technologie umstellt, wird den Kunden dank der besseren Anpassungsfähigkeit der Produkte ent-gegenkommen. Wir setzen bereits seit Jahren erfolgreich auf diese Plattform." (aro)



















