IBM und Sun
Intel-Chef Otellini wünscht keine Übernahme
Während IBM und Sun US-Berichten zufolge über den Kauf des kalifornischen Herstellers verhandeln, hat Intel-Chef Paul Otellini bereits ein klares Statement zu dieser Übernahme abgegeben. Während einer internen Sitzung am vergangenen Montag sagte er vor Mitarbeitern: "Ich würde es vorziehen, Sun würde unabhängig bleiben."
Sun ist wie IBM ein großer Kunde von Intel.
Auf die Frage, ob er glaube, dass IBM Sun übernehmen werde, sagte er: "Angesichts des über 100prozentigen Aufschlages befürchte ich ja"
Zugleich bestätigte Otellini den Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ), dem zufolge Sun in den letzten Monaten als Übernahmekandidat gehandelt wurde. "Ich weiß, dass Sun auf Verkaufstour im Silicon Valley und auch in aller Welt unterwegs war. Viele Unternehmen haben Anrufe oder Besuche bekommen, bei denen Teile, aber auch das gesamte Unternehmen angeboten wurden."
Der Manager sagte weiter, falls IBM Sun kaufe, werde es wohl die Serverlinien "konsolidieren". Er meinte damit IBMs Power6- und Suns konkurrierende Sparc-Prozessoren. Des Weiteren vermutete Otellini, IBM reize das Java-Geschäft.
Dem WSJ zufolge verhandelt IBM mit Sun über einen Kauf. Dabei wolle IBM mindestens 6,5 Milliarden Dollar zahlen.
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Weder Intel noch IBM oder Sun wollten sich zu Otellinis Überlegungen äußern. (wl)
















