Im 4. Quartal 2009
AMD erzielt Gewinn – dank Sonderzahlung von Intel
Nach drei Jahren mit ständigen Verlusten hat AMD im vierten Quartal 2009 einen Gewinn erzielt und auch die Umsätze deutlich gesteigert. Dank einer Zahlung des Wettbewerbers Intel im November 2009 (über 1,25 Milliarden Dollar) erzielte der Chiphersteller aus Sunnyvale ein Nettoergebnis von 1,18 Milliarden Dollar. Die Erlöse kletterten um 42 Prozent auf 1,65 Milliarden Dollar.
Im vierten Quartal 2008 wurde die Gewinnrechnung durch Abschreibungen von 911 Millionen Dollar belastet. Im Schlussquartal 2009 fiel die Bruttomarge deutlich besser aus. Sie stieg deutlich von 23 auf 45 Prozent an. Für das erste Quartal 2010 rechnet AMD mit einem saisonal schwächeren Umsatz.
Ohne der Zahlung von Intel wäre AMD in den drei Monaten per Ende Dezember 2009 weiter in der Verlustzone geblieben. Die beiden Unternehmen hatte sich Mitte November 2009 darauf verständigt, dass Intel AMD 1,25 MIlliarden Dollar zahlt, woraufhin AMD die laufenden Wettbewerbsverfahren gegen der Konzern aus Santa Clara einstellt. Die Vereinbarung beinhaltete auch den Abschluss eines auf fünf Jahre angelegten Patentaustauschabkommens. (Dow Jones/rw)
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