Kritik an Facebook
Scharfe Kritik übt Greenpeace indes an Facebook. Denn das Unternehmen plant ein eigenes Rechenzentrum in Prineville, Oregon. Als Stromversorger soll das Unternehmen PacifiCorp beauftragt werden, das seinen Strom vor allem in klimaschädlichen Kohlekraftwerken produziert. Andererseits hat Facebook gegenüber der BBC betont, dass die Server eine energiesparende und somit umweltschonende Frischluftkühlung nutzen werden.
Genau diese Form der Kühlung ist einer der Punkte, die Greenpeace bei einem Yahoo-Rechenzentrum, das in Lockport im Staat New York entsteht, als Positivum hervorhebt. Freilich wurde der Standort auch wegen des einfachen Zugangs zu Wasserkraft gewählt und ist somit doppelt umweltfreundlich. Besonderes Lob erntet auch ein Google-Rechenzentrum in Dalles, Oregon, für das unter den gelisteten Standorten mit 50,9 Prozent der höchste Anteil erneuerbarer Energien in der Stromversorgung ausgewiesen wird. (pte/rw)
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