Den Nutzen sehen die Verantwortlichen in Einkauf/Beschaffung vor allem in einer verbesserten Zusammenarbeit mit Lieferanten und schnellerer Reaktionsfähigkeit. Für Vertriebler stehen dagegen eine höhere Kundenzufriedenheit und eine schnellere Auftragsabwicklung im Vordergrund. Allen gemeinsam ist eine deutliche Überforderung in der aktuellen Situation. 69 Prozent der Befragten gaben an, dass das Kommunikationsvolumen in den letzten Jahren stark gestiegen sei. Am schlimmsten ist die E-Mail-Flut, gaben die Teilnehmer an.
Zu große, undifferenzierte Verteiler, Reizüberflutung und die Gefahr, dass per E-Mail nicht durchdachte Ad-hoc-Entscheidungen getroffen werden, die sich nur schwer wieder rückgängig machen lassen, gehören zu den Hauptproblemen bei der elektronischen Kommunikation. "Aktuell dominiert E-Mail derart, dass die Kommunikationseffizienz durch die Fülle an unerwünschten Informationen stark reduziert ist", sagt Dr. Kai Riemer, Leiter der Forschungsgruppe für Kooperationsmanagement und -systeme, Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster. (haf)
















