LaCie, Buffalo, Verbatim usw.
2,5-Zoll-Festplatten mit USB 3.0 (Vergleichstest)
Nicht nur der Preis und der Speicherplatz spielen beim Kauf einer externen Festplatte eine Rolle: Die Festplatte soll sich möglichst auch mit jedem Computer verbinden lassen. In punkto Flexibilität ist USB unerreicht – das ändert sich auch mit USB 3.0 nicht. Jede 2,5-Zoll-Festplatte mit USB 3.0 ließ sich im Test (siehe Bildergalerie unten) problemlos per USB-2.0-Schnittstelle verbinden. Allerdings arbeiteten die USB-3.0-Festplatten dann logischerweise nur noch mit USB-2.0-Geschwindigkeit.
Um das volle Tempo einer USB-3.0-Festplatte nutzen zu können, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Erstens muss der Rechner einen USB-3.0-Controller besitzen – leicht zu identifizieren anhand der blauen USB-Buchsen. Außerdem müssen Festplatte und PC über ein USB-3.0-Kabel verbunden sein, das neben den vier USB-2.0-Leitungen zwei zusätzliche, extra abgeschirmte Adernpaare besitzt. Mechanisch unverändert bleibt dabei nur der Stecker vom Typ A, der als einziger auch in Buchsen der Vorgängerstandards USB 1.1 und USB 2.0 funktioniert.
Mit USB 3.0 schaltet die USB-Schnittstelle den Datenturbo ein: Mit maximal 5 Gbit/s beziehungsweise 625 MB/s steigt die theoretisch maximal mögliche Datenrate um das rund zehnfache gegenüber dem Vorgänger. Im Test brachten die 2,5-Zoll-Festplatten mit USB 3.0 immerhin noch etwa 100 MB/s.
Eine Festplatte mit schnellem USB 3.0 ist derzeit noch teurer als eine Festplatte mit USB 2.0: Zwischen 17 und 34 Cent pro GB muss man für den USB-3.0-Bonus berappen. Dafür erhält man sehr schnelle externe Festplatten, die leise und genügsam im Stromverbrauch sind. (PC-Welt/tö)
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