06.12.2011 | 14:13 Uhr

2,5-Zoll-SSD-Festplatten

Die beste SSD ab 240 GB (Kurztest)

Unmittelbarer Gewinn: Eine moderne SSD bietet meist einen höheren Leistungszuwachs als ein schnellerer Prozessor oder doppelt so viel Arbeitsspeicher.
Unmittelbarer Gewinn: Eine moderne SSD bietet meist einen höheren Leistungszuwachs als ein schnellerer Prozessor oder doppelt so viel Arbeitsspeicher.

Aktuelle SSD-Festplatten brechen sämtliche Temporekorde. Gegenüber der Vorgängergeneration hat sich die Praxis-Transferrate verdreifacht. So speichern die neuen SSD-Modelle 1.000 MP3-Dateien mit einer Gesamtgröße von 5 GB in rund 20 Sekunden ab. Besonders schneller Flashspeicher und ausgeklügelte Festplatten-Controller ermöglichen den Geschwindigkeitsrausch.

Die technische Voraussetzung für das Rekordtempo schafft der SATA-3-Anschluss, der den Datendurchsatz von 300 auf 600 MB/s verdoppelt. Unterstützt die Hauptplatine kein SATA 3, aber bereits PCI Express 2.0, kann man die Schnittstelle über eine Controller-Karte nachrüsten.

Ebenso wichtig wie die Geschwindigkeit ist der Funktionsumfang einer SSD. Eine moderne Flashspeicher-Festplatte muss die automatische Speicherbereinigung mittels der Garbage Collection und dem Trim-Befehl beherrschen. Das beugt Leistungsverlusten vor, die ansonsten mit zunehmender Nutzungsdauer auftreten.

Zudem sollte sich die SSD-Firmware aktualisieren lassen, denn die Controller-Hersteller verbessern kontinuierlich die Effizienz und beheben Fehler. Das sorgt für mehr Leistung und erhöht die Datensicherheit. Achten Sie also darauf, dass der SSD-Hersteller Updates sowie ein passendes Tool zum Aufspielen neuer Firmware-Versionen anbietet.

Wenn die SSD für den Desktop-PC gedacht ist, müssen dem Lieferumfang zumindest ein 2,5-auf-3,5-Zoll-Einbaurahmen und passende Schrauben beiliegen. Wer mit seiner Betriebssystem-Installation auf die SSD umziehen will, benötigt auch eine Cloning-Software. Beim Notebook-Upgrade ist dabei ein USB-Festplattengehäuse oder ein USB-auf-SATA-Adapter hilfreich.

Als besonders nützlich erweisen sich zudem die SSD-Tools von Intel, Memoright und Samsung, die automatische Funktionen zur Wartung, Überwachung und Leistungssteigerung der Flashspeicher-Festplatte bieten.

Test-Fazit: SSDs bieten maximale Leistung zum attraktiven Preis
Eine moderne SSD bietet meist einen höheren Leistungszuwachs als ein schnellerer Prozessor oder doppelt so viel Arbeitsspeicher. Und das Tempoplus ist unmittelbar spürbar: Startet ein Programm, ist es sofort einsatzbereit. Die rasanten Zugriffszeiten beschleunigen Suchfunktionen. Und dank extrem hoher Transferraten überträgt und sichert man Daten in viel kürzerer Zeit.

Höchstes Tempo garantieren SATA-3-SSDs mit Samsung-MAX- und Sandforce-2218-Controller in Kombination mit DDR-Flashspeicher. Selbst am SATA-2-Anschluss sind diese Flashspeicher-Festplatten häufig noch schneller als die Vorgängergeneration mit SATA-2-Anschluss.

Trotz des neuen Rekordtempos sind die Preise gesunken. Ein Gigabyte bekommt man schon ab 1,30 Euro. In vielen Fällen lohnt es sich aber, für eine gehobene Ausstattung, etwas mehr auszugeben.

Wer sein Notebook mit einer SSD aufrüsten will, für den kommen noch weitere Vorteile hinzu: Da SSDs keine beweglichen Teile haben, arbeiten sie vollkommen geräuschlos und sind auch viel robuster als herkömmliche Festplatten. Keine gute Entwicklung nimmt hingegen die Leistungsaufnahme der aktuellen SSD-Generation: Mit Werten von bis zu 6,5 Watt verbrauchen SSDs im ungünstigsten Fall doppelt so viel Strom wie herkömmliche 2,5-Zoll-Laufwerke.

Wer die beiden Testsieger sind, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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