15.02.2010 | 11:26 Uhr

Erschwingliche Preise

Das beste 24-Zoll-TFT-Display (Vergleichstest)

Überzeugende Bildqualität, großer Bildschirm und günstiger Preis: Ein 24-Zoll-TFT-Display ist dank der Full-HD-Auflösung der ideale Monitor für den Arbeitsplatz und Multimedia-Anwendungen. Unsere Kollegen von der Schwesterpublikation PC-Welt stellen die besten TFT-Displays vor.

24-Zoll-TFTs haben gegenüber den den kaum kleineren 22-Zoll-Bildschirmen einen entscheidenden Vorteil. Sie liefern eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Punkten und bieten gegenüber der 1.650 x 1.080-Auflösung der 22-Zoll-Geräte ein deutliches Plus an Darstellungsfläche. Mit dieser Auflösung lassen sich HD-Filme in voller Auflösung abspielen. Aber auch für andere Anwendungen bieten größere Bildfläche und höhere Auflösung deutliche Vorteile. Am Arbeitsplatz lassen sich große Excel-Dateien besser bearbeiten, zu Hause finden beispielsweise Webbrowser und E-Mail-Client nebeneinander auf dem Bildschirm Platz.

Paneltechnik: Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal bei modernen TFT-Bildschirmen ist die Fertigungstechnik des Panels. Die älteste und einfachste Technik ist Twisted Nematic (TN). Vorteil dieser Technik sind die relativ kurzen Reaktionszeiten von hell auf dunkel und umgekehrt – gut für bewegte Bilder. Nachteil sind die geringen Blickwinkel, in denen diese TFTs farblich korrekte Darstellung bieten. Aktuelle TN-Geräte haben aber aufgeholt und liefern eine gute Bildqualität.

Die neueren Produktionsverfahren wie In-Plane-Switching (IPS), Patterned Vertical Alignment (PVA) oder Multi-Domain Vertical Alignment (MVA) liefern deutlich kontrastreichere Bilder, die zusätzlich kaum Probleme beim Blickwinkel haben. Nachteile sind langsamere Reaktionszeiten und der höhere Fertigungspreis.

Kontrast und Helligkeit: Für einen guten Bildeindruck mit satten Farben sind Helligkeit und Kontrast die wichtigsten Parameter. Während der Kontrast für ein kräftiges Monitorbild nicht hoch genug sein kann, sollte die Helligkeit nicht zu stark sein. Für längeres Arbeiten reicht ein Helligkeitswert von 180 bis 220 Candela pro Quadratmeter (cd/m2) und ein Kontrast von etwa 800:1 völlig aus.

Bei der Blickwinkelabhängigkeit gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Panel-Fertigungstechniken. Müssen Sie bei Ihrer Arbeit öfter von der Seite oder von oben auf den Bildschirm sehen, kommt nur ein LCD mit IPS-, PVA- oder MVA-Technik in Frage. Für den normalen Einsatz im Büro oder zu Hause genügen auch die preiswerten TN-LCDs.

Hintergrundbeleuchtung: In immer mehr modernen TFTs lösen LED-Leuchten die herkömmlichen Röhren als Hintergrundbeleuchtung ab. Vorteile der LEDs sind ein geringerer Strombedarf und eine homogener Ausleuchtung des Displays. Auch behalten sie ihre volle Leuchtkraft länger als die Leuchtstoffröhren. Ein Nachteil der LED-Beleuchtung ist derzeit noch ihr höherer Preis.

Zwar sind moderne TFT-Monitore in Sachen Energiebedarf nicht mehr mit den alten, Strom fressenden Röhrengeräten vergleichbar, aber einer der Hauptverbraucher am Arbeitsplatz sind sie dennoch. Grundsätzlich gilt: Je heller das Bild, desto höher der Stromverbrauch.

Fazit: Beim Kauf eines TFT-Monitors kann man heute nicht mehr viel falsch machen. Die Bildqualität auch der preisgünstigen 24-Zoll-Modelle mit TN-Technik reicht für den normalen Arbeitsplatz im Büro oder zu Hause völlig aus

Wissensvorsprung sichern - jetzt kostenlose Themen-Newsletter bestellen
Gehe zu Seite:
zurück

Kommentar ins CP forum schreiben