Netgear Powerline AV 500 Adapter
Daten über die Stromleitung übertragen - Kurztest
Wo WLAN und LAN als standardisierte Netzwerktechnologien an ihre Grenzen stoßen, kann HomePlug-Technologie eine preiswerte Lösung sein, so die Aussage der Hersteller solcher Netzwerkgeräte. Für PC-Räume, die gut gegen Funkwellen abgeschirmt sind und Bohrungen verboten oder Verlegung von Netzwerkleitungen nicht möglich sind, sollen die kostengünstigen HomePlug-Adapter eine Alternative für eine Netzwerkanbindung sein. Diese ermöglichen über das Hausstromnetz ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen. Deshalb haben wir das "Powerline AV 500 Kit XAVB5001" von Netgear einem Praxistest unterzogen.
Im Gegensatz zur Internet-Powerline-Technologie arbeitet HomePlug mit kurzen Distanzen und geringeren Signalpegeln. Darüber hinaus ist es nur für wenige Nutzer und eine geringe Bandbreite konzipiert. Dagegen muss Internet-Powerline große Entfernungen überbrücken und eine Bandbreite für eine Vielzahl von Nutzern bieten. Die Powerline AV 500 Adapter von Netgear basieren auf dem HomePlug-Standard. Sie verbinden mehrere Rechner innerhalb eines Gebäudes über das Stromnetz zu einem Netzwerk.
Über einen mittels Powerline-Adapter angeschlossenen Modem-Router können die PCs ins Internet gelangen. Die Datenübertragung erfolgt über eine auf der 50-Hz-Wechselspannung aufmodulierte Trägerfrequenz im MHz-Bereich.
Das Powerline AV 500 Kit besteht aus zwei Adaptern, die an die Stromsteckdose angeschlossen werden. Eine integrierte Steckdose besitzen die Geräte nicht. Für den Anschluss an den Router beziehungsweise Rechner sind zwei Netzwerkkabel RJ45 vorhanden. Um dem Anwender die Inbetriebnahme zu vereinfachen, legt der Hersteller den Geräten ein Faltblatt für die Installation bei. Eine Resource-CD mit der Powerline-AV-Software inklusive Gerätedokumentation runden den Lieferumfang ab.
















