Test: AMDs K10-Prozessoren: neue CPUs für Assemblierer
AMD will mit der K10-Architektur seine Prozessoren wieder auf Siegerplätze hieven. Nativer Quad-Core, L3-Cache, SSE4a, neue Energiespar-Features sowie viel Architekturfeinschliff sollen Opteron und Phenom wieder zum Maßstab machen.
von Christian Vilsbeck, Tecchannel
Testbericht
Im Jahr 2003 gelang AMD mit der K8-Architektur schlagartig der Sprung an die Spitze. Dem Konzept von integrierten Speicher-Controller, flexiblen HyperTransport-Schnittstellen sowie der 64-Bit-Erweiterung konnte Intel mit seiner damaligen NetBurst-Architektur wenig entgegen setzen.
Allerdings gelang Intel mit der Core-Mikroarchitektur 2006 dann der große Wurf. Die entsprechenden Core 2 Duo und Xeon – bis 2-Wege-Server – setzen bis heute AMDs Athlon 64 und Opteron gehörig unter Druck. Mit angenehmen Folgen für die Kunden: Die Preise purzelten in den letzten Quartalen durch den harten Konkurrenzkampf deutlich nach unten.
Vier Jahre nach dem K8-Debüt steht AMDs neue CPU-Generation mit der K10-Architektur in den Startlöchern. Mitte 2007 geht es los mit Quad-Core-Opterons, sukzessive folgen im Laufe des zweiten Halbjahres die Desktop-Modelle Phenom. AMD sollte die K10-Prozessoren pünktlich und möglichst schnell auf den Markt bringen, denn Intels 45-nm-Generation der Penryn-Serie startet ab bereits Ende 2007.
Das Leistungspotenzial müsste bei AMDs neuen K10-Prozessoren stimmen. Denn Schwachpunkte wie die geringe SSE-Performance und vergleichsweise kleine Caches merzte AMD aus. Außerdem punktet die K10-Architektur mit ausgeklügelten Powermanagement-Features und erweitertem Virtualisierungssupport.
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