Formatwandler 3
Multimedia-Konvertierung mit Schwächen (Kurztest)
Vor gut einem Jahr haben unsere Kollegen von der PC-Welt den "Formatwandler 2" von S.A.D. getestet, nun ist die Version 3 verfügbar. Es gibt zwei grundlegende Neuerungen: einerseits eine Mini-Schneidefunktion für Videos, mit der Anfangs- und Endpunkt von Videos festgelegt werden können, und andererseits die Möglichkeit, nicht konvertierbare Videos auf den Support-Server von S.A.D. hochzuladen. Gleich vorweg: Die zweite Funktion werden wohl viele Anwender benötigen, da die Software immer noch nicht mit etlichen Videoformaten umgehen kann.
Negatives „Highlight“: Trotz installiertem QuickTime konnte ein .mov-Video nicht geöffnet werden, die Fehlermeldung monierte fehlende Codecs und forderte zur Installation von Freeware-Codecs auf (siehe Screenshot). Standardvideos konvertiert das Programm aber anstandslos, wenn es auch relativ ressourcenintensiv ist.
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Leider hat sich auch die Hilfefunktion bzw. das Handbuch wenig verbessert. Die Funktionen werden zwar anschaulich erklärt, aber eine „Troubleshooting“-Sektion fehlt weiterhin. Wirklich gut ist die Audiokonvertierung: Formatwandler 3 wandelt die gängigen Formate MP3, OGG, AAC, WMA, WAV und FLAC untereinander um. Dabei kam es zu absolut keinen Problemen, die Musikdateien konnten auf dem MP3-Player und am PC in guter Qualität abgespielt werden.
Fazit: Für die Audiokonvertierung ist der Formatwandler 3 (UVP: 50 Euro) wirklich gut geeignet. Er hat aber auch in der neuen Version ziemliche Probleme mit Videodateien. Für diese Leistung ist das Programm viel zu teuer. (PC-Welt/tö)
| Leistung (50 %) | 3,5 |
| Bedienung (35 %) | 1,0 |
| Dokumentation (5 %) | 3,0 |
| Installation/De-Installation (5 %) | 1,5 |
| Systemanforderungen (5 %) | 2,0 |
| Gesamtnote | 2,4 |
















