März 1993: "Toshiba T100X" - der erste Tablet-PC
Der T100X Dynapad von Toshiba war einer der ersten Computer mit Stiftbedienung. Er lief mit einem 25 MHz AMD 386SXLV-Prozessor. Der Arbeitsspeicher betrug zwischen vier und zehn MB und an Festplattenspeicher brachte er 40 oder 80 MB mit. Für die Datenübertragung konnte ein externes Floppy-Laufwerk angeschlossen werden.
Ähnlich den heutigen Slate-Formaten verfügte der T100X weder über eine Tastatur noch eine Maus. Dafür gab es den Stift. Externe Tastatur- oder Mausanschlüsse waren ebenfalls nicht vorgesehen. Dafür konnte er mit einer parallelen Schnittstelle und zwei PCMCIA-Slots aufwarten, wenngleich deren Konfiguration zur damaligen Zeit nicht unbedingt einfach war.
Als Betriebssystem arbeitete Windows 3.1 mit den entsprechenden Treibern für die Microsoft Pen-Version. Von einer Handschriftenerkennung konnte man allerdings noch nicht reden.
Der T100X verfügte außer Windows über keinerlei Software-Applikationen. Gefragt waren Händler, die den Pen-PC für bestimmte Einsatzgebiete eines Kunden verkauften und ihm die passende Software dazu selbst schrieben. Aus diesem Grund wurde diese Serie nach einem Jahr wieder eingestellt.
Toshiba war seiner Zeit voraus und kämpfte mit dem Problem der fehlenden Software bereits vor zwölf Jahren. (bw)