Eigene Sparte für Unternehmen
Lenovo strukturiert sich neu
Seit Anfang dieses Jahres beschäftigt sich der chinesische Computerhersteller Lenovo mit seinem Umbau. Kappte er zunächst Management-Hierarchien, unter anderem in Deutschland, ist er jetzt dabei, sich nach Märkten, Kunden und Portfolios neu auszurichten.
Weltweit teilt Lenovo nun die Märkte nach "reifen" und "aufstrebenden" Märkten auf. Die Industrieländer und weltweiten Kunden gehören zur ersten Gruppe, während Afrika, Ostasien, China, Osteuropa, Indien, Pakistan, Taiwan, Korea, die Türkei und der Mittlere Osten zu den "aufstrebenden Märkten" gezählt werden. Die "reifen Märkte" werden von dem bisherigen Europa-Chef Milko Van Duijl geleitet.
Des Weiteren hat Lenovo sich mit seinen unterschiedlichen Kunden beschäftigt. Das Resultat: Künftig unterscheidet das Unternehmen streng nach Geschäfts- und Privatkunden. Infolgedessen erhalten erstere Produkte mit dem Label "Think", Privatkunden aber Produkte mit dem Label "IdeaPad" (Notebooks) und "IdeaCentre" (PCs).
Die Sparte für Geschäftskunden "Think" konzentriert sich laut Lenovo auf große Unternehmenskunden sowie kleine und mittelständische Firmen.
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Die Umstrukturierung passiert vor allem wegen der zunehmenden wirtschaftlichen Probleme. Lenovo bilanzierte im abgelaufenen dritten Quartal (Ende: 31 Dezember 2008) einen Verlust von 97 Millionen Dollar. Das Unternehmen kündigte darauf hin elf Prozent seiner Mitarbeiter und ersetzte den bisherigen CEO William Amelio durch Yang Yuanqing. (wl)
















