Im ersten Quartal des Jahres hatte Bechtle zwar gute Zahlen vorgelegt, doch im Systemhausgeschäft kriselt es: So berichtete das Unternehmen, der Umsatzzuwachs in dem Bereich von knapp elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sei "ausschließlich akquisitionsbedingt" erfolgt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Systemhausgeschäft fiel auf zwei Millionen Euro, die operative Marge schrumpfte auf ein Prozent.

Die Reaktion folgte in der offiziellen Pressemitteilung zum ersten Quartal, in der Firmenchef Ralf Klenk zitiert wird: "Vor allem aber haben wir uns für dieses Jahr eine Reihe wichtiger strategischer und organisatorischer Maßnahmen vorgenommen, die allesamt darauf ausgerichtet sind, unsere Profitabilität zu erhöhen."

Weitere Niederlassungen könnten folglich vom Sparkurs betroffen sein, Gerüchten zufolge beispielsweise das Software-Competence-Center in Villingen-Schwenningen. Derartige Pläne wurden von der Bechtle-Sprecherin allerdings umgehend dementiert. Sowohl das Systemhaus als auch das Lösungsgeschäft in Villingen-Schwenningen würden gut laufen. Es gebe daher keinen Grund, über eine Schließung nachzudenken. (computerwoche/cm)

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