Mythos Nummer 4: Sie können Ihre private Cloud (Ihr virtuelles Data Center) nahtlos mit der "Public Cloud" verknüpfen

Einige Protagonisten des Cloud Computing versprechen das Beste aus zwei Welten: die Kontrolle eines internen RZ verbunden mit den niedrigen Kosten und der Flexibilität der öffentlichen Cloud. Dazu zählt etwa die Option, Anwendungen, Storage-Systeme und Server per Drag and Drop zwischen den internen und externen Clouds zu verschieben.

Doch so einfach ist die Sache nicht. Zumindest nicht in komplexen mehrschichtigen IT-Umgebungen, die auf interne Datenbanken angewiesen sind und tausende von Benutzern mit häufig wechselnden Zugriffsrechten bedienen. Gegenwärtig sei noch sehr viel Handarbeit und technischer Aufwand notwendig, um Anwendungen zwischen privaten und öffentlichen Clouds zu bewegen, urteilt etwa James Staten, Principal Analyst bei Forrester Research. Und selbst dann könnten Unternehmen lediglich hoffen, das alles funktioniert. Eine nahtlose Integration gelinge noch am ehesten, wenn Unternehmen in den öffentlichen und privaten Clouds mehr oder weniger gleichartige Plattformen betrieben. Gehe es um komplexere Standardisierungsbemühungen, wie sie in großen Organisationen typisch sind, existierten derzeit aber nur rudimentäre Ansätze, um die Interoperabilität in Cloud-Umgebungen zu erleichtern.

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