Mythos Nummer 8: Wenn Sie virtuelle Maschinen einsetzen, betreiben Sie Cloud Computing

Virtualisierung, sprich das Einrichten logischer Server- oder Speichersysteme, die sich über eine Vielzahl physischer Geräte erstrecken, ist eine von mehreren Voraussetzungen für Cloud Computing. Um die Nutzenpotenziale der Virtualisierung auszuschöpfen, müssen Cloud Provider aber auch Optionen anbieten, die Kapazitäten bei Bedarf zu erhöhen oder zu verringern. Sie müssen ein verbrauchsabhängiges Preismodell schaffen und es Kunden leicht machen, zusätzliche Server oder Speicher je nach Bedarf zu nutzen.

Viele Cloud-Kunden versprechen sich Kostenvorteile, wenn Benutzer benötigte IT-Ressourcen für eine bestimmte Aufgabe eigenständig anfordern können. Doch solche Selbstbedienungskonzepte funktionieren nicht automatisch, nur weil Sie etwa Virtualisierungssoftware von VMware einsetzen. Nach Angaben von Kollar musste Siemens beispielsweise "einen bedeutenden Betrag" in die Entwicklung eines Standardkatalogs für virtuelle Server und zugehörige Services investieren, über den Kunden Leistungen aus der privaten Cloud ordern können.

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