Cisco bleibt Marktführer
Ethernet Switches im Jahr 2009
Seit Jahren kann nichts und niemand Cisco von seinem Thron bei Ethernet-Switches stoßen. Im Gegenteil: der unumschränkte Switch-König verkauft seine Netzkomponenten, die Konkurrenten, gleich ob sie HP, 3Com und D-Link, Extreme, Foundry, Enterasys oder Nortel heißen, teilen redlich jene mageren Marktanteile unter sich auf, die Cisco ihnen überlässt.
Das ist für die Genannten zwar nicht unbedingt erfreulich, doch nachdem der Markt für Ethernet-Switches kontinuierlich wächst, entfällt auf sie genügend Umsatz.
Doch die Wirtschaftskrise seit Herbst 2008 hat mit dieser vertrauten Verteilung Schluss gemacht. Anbieter Nortel ging bankrott und musste seine Abteilungen verkaufen; Foundry Networks ging nach langer Hängepartie an Storage-Spezialist Brocade, HP kaufte den Milliardenbrocken 3Com, und Anbieter wie Enterasys, Extreme und D-Link verordneten sich eilig eine Schwenk in Richtung Datacenter und Serveraggregation.
Mehr zum Thema Netzwerke lesen Sie hier:
Damit hatten sie gewiss recht, zeigte die Marktentwicklung allgemein doch, dass mit dem Aufkommen virtueller Maschinen - auf dem Server, in dem SAN und bei Switches -, parallel dazu den im häufiger geführten Debatten um die Abrechnungsverfahren TCO (Total Cost of Ownership) und ROI (Return on Investment) sowie die aufkommenden Ansprüche an eine grüne IT (Green IT) Ethernet-Switches nicht nurmehr nach Brand, Funktionalität und Administration gemessen werden, sondern auch nach ihrem betriebswirtschaftlichen Nutzen und der Vereinbarkeit mit der Vorstellung eines servicce-orientierten Netzes.




















