Cisco-Partner Summit 2010
Cisco fordert Wettbewerber heraus
In der letzen April-Woche 2010 auf seiner weltweiten Partnerkonferenz in San Francisko brachte sich Netzwerkriese Cisco gegenüber den Wettbewerbern in Stellung. Die Roadmap mit den Schwerpunkten Cloud, Datencenter, Zusammenarbeit und Benutzerfreundlichkeit legte den Partnern nahe, sich noch näher an Cisco zu binden - und HP und IBM definitiv als Wettbewerber zu bestimmen.
CEO John Chambers erklärte in seiner einstündigen Rede den rund 1.500 Partnern, was Cisco vor allem antreibe: Es seien die deutlich festzustellenden Marktveränderungen, etwa bei der Echtzeit- und bildgestützten Kommunikation, der rasanten Zunahme vernetzter Geräten, ferner durch die hohen Ansprüche an die Unternehmensnetze und -IT sowie nicht zuletzt die von Endkunden geforderte Benutzerfreundlichkeit.
Wer diese Kunden zufrieden stellen könne, habe ein Pfund, mit dem man wuchern könne, wie Cisco mit seiner Endkundentochter Linksys beweise. "Man muss an die Endkunden und ihr Bedürfnis nach einfacher Bedienung denken.", schlug Chambers vor. Deren Zugangsweise zur IT sei ausschlaggebend, während der technisch dominierte Blick ausblende, wie Anwender Geräte nutzen (wollen). Natürlich waren die Partner auf Chambers Seite, denn jeder der Angereisten ist ja auch ein vielgeplagter Endanwender.
Damit lies es Chambers aber nicht bewenden. Nach dem Dank an die Partner, die Cisco im vergangenen Jahr geholfen hätten, die Krise erfolgreich zu meistern, und dem Versprechen, die von Partnern beklagten Lieferschwierigkeiten schnell zu beenden, kam der CEO auf eines seiner Lieblingsthemen zu sprechen: schnelle Marktveränderungen und wie Cisco damit umgeht.




















