prevero gegen IBM, SAP und Oracle
BI-Spezialität aus Deutschland
Ein weiterer BI-Anbieter aus Deutschland (Business Intelligence) umgarnt den Channel, die prevero AG aus München. Seit 17 Jahren bereits aktiv, möchte der Planungs- und Controlling-Software-Anbieter nun verstärkt mit Resellern zusammenarbeiten. Hierzu hat prevero Ulrich Beckmann in den Vorstand berufen. Beckmann bringt einige Erfahrungen aus dem BI-Umfeld mit, so war er unter anderem bei Anbietern wie QlikTech, Hyperion (nun Oracle) und bei Parametric Technology (PTC) tätig.
"Mit Ulrich Beckmann als Vertriebsvorstand haben wir nun einen ausgewiesenen BI-Experten an Bord. Nach der Integration von Winterheller und der Marke "professional planner" stellen wir damit jetzt weitere strategische und personelle Weichen für die nächsten großen Schritte. Wir wollen in den kommenden Jahren unsere Präsenz auf internationalem Level ausbauen", so prevero-CEO Alexander Springer.

Derzeit erzielt der Software-Hersteller gerade mal sieben Prozent seiner Umsätze mit Resellern, 2012 möchte Beckmann aber den Channel-Anteil auf 20 Prozent erhöhen, 2015 soll gar die Hälfte des Geschäfts von prevero über Vertriebspartner abgewickelt werden. Momentan arbeitet der BI-Spezialist hier zu Lande mit 43 Systemintegratoren zusammen, unter anderem mit Rödl & Partner und der Cellent AG. In Österreich ist der Microsoft Gold Cerified Microsoft-Partner und QlikTech-Reseller Navax einer der wichtigsten prevero-Partner. Diese Systemintegratoren betreut bei prevero derzeit Karola Franz - als Direktorin Partner-Management. Sie ist seit Oktober 2010 bei dem Software-Hersteller beschäftigt und bringt Channel-Erfahrung aus Unternehmen wie Wincor Nixdorf, IDS Scheer, Sun Microsystems (nun Oracle), CA Technologies und Siemens,
Controlling-Software für Mittelständler und Steuerberater
Die Unternehmenslösung "prevero enterprise p7" richtet sich an den oberen Mittelstand und soll den Geschäftsführer dort bei der strategischen Planung unterstützen. Der typische p7-Kunde ist mit 20 bis 25 Usern dabei, die durchschnittliche Implementierungsdauer für p7 beträgt rund 25 Tage - die Schulung der Anwender eingeschlossen. Die Lizenzpreise für diese Planungs- und Controlling-Software beginnen bei 40.000 Euro. In gleicher Größenordnung bewegt sich der finanzielle Aufwand für die Installation und Anpassung der Software. Außerdem offeriert prevero die Einzelarbeitsplatzlösung "professional planner" - "out of the box" für 2.000 Euro. Damit können beispielsweise Steuerberater ihre Finanzen planen.
Durch die Akquisition von Winterheller Software im Juni 2011 ist die Belegschaft von prevero auf 130 Mitarbeiter angewachsen. Der Hersteller mit Hauptsitz in München ist auch mit Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und in Graz vertreten. (rw)
