Die Übernahme hat jedoch Auswirkungen auf die Geschäftsbeziehungen mit anderen Zulieferern. "Toshiba hat sich sehr fair und partnerschaftlich mit einem Dankeschön für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre zurückgezogen", berichtet Schulz. Apple habe hingegen sehr positiv reagiert, auch wegen neuer Umsatzpotenziale und Synergieeffekte im bereich Color Print und Publishing.
Mit HP laufen noch Gespräche, wie es mit dem Drucker- und Multifunktionsgeschäft weitergehen soll. Allerdings gibt es zwischen HP und Canon wenige Berührungsängste, schon alleine durch die engen Geschäftsbeziehungen beider Konzerne. So teilt man sich den Office-Markt friedlich auf: Während Canon sich mehr auf die Kopierer-Schiene konzentriert, liefert HP die Drucker, in denen eine Canon-Engine werkelt. Das Geschäft mit den übrigen HP-Produkten bleibt bei Schulz auf jeden Fall bestehen.
Die Übernahme hat allerdings auch Auswirkungen auf die Mitgliedschaft im Systemhausverbund Compass. Diese wird aufgrund der neuen Geschäftsstruktur zum Jahresende beendet. "Das ist schade, denn die Wertschöpfung wird sich um etwa einen halben Prozentpunkt im Einkauf verschlechtern", bedauert Schulz. (awe)
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