Bilderrätsel verwirren Spam-Bots
Um sich bei Online-Diensten zu registrieren zu können, müssen User immer öfters kleine Rätsel lösen. In den meisten Fällen gilt es schwer lesbare Wörter oder Zahlen zu entziffern. Der Sinn hinter der mühsamen Prozedur: Spam-Bots die automatisch versuchen sich zu registrieren um ihr Unheil zu treiben, scheitern an diesen Aufgaben. Sogenannte Captchas ("completely automated public turing test to tell computers and humans apart") helfen künstliche Intelligenz von der menschlichen zu unterscheiden und so nur realen Personen Zugriff zu erlauben. Um die Spammer jedoch auf Abstand zu halten, gilt es nun für Entwickler sich neue Rätsel einfallen zu lassen.
Mehr zum Kampf gegen Spam
Ein neuer Ansatz aus der Entwicklungsabteilung von Google arbeitet mit Bildern, so die New York Times. Diese werden automatisch zufällig verdreht und müssen von den Usern wieder gerade gerichtet werden. Für Menschen ist es kein Problem zum Beispiel das Bild eines Papageis zu korrigieren, Computer scheitern jedoch daran. Die Rätsel könnten an die Inhalte einer Seite angepasst werden, der Nachschub an Bildern ist nahezu unbegrenzt. Jene die von Computern erkannt werden können, wie zum Beispiel das menschliche Gesicht, oder abstrakte Bilder, die auch Menschen überfordern, scheiden aus. Größter Vorteil der Bilderrätsel: Sie sollen nicht nur funktionieren, sondern auch Spaß machen.
Ein weiterer Zugang ist das akustische Erkennen von Wörtern. Vor allem sehbehinderte Menschen können auf diese Form der Captchas zurückgreifen. Die verzerrten Stimmen, die bisher eingesetzt werden, können jedoch immer öfters auch automatisch erkannt werden. Ausschnitte aus alten Radioaufnahme sollen nun Abhilfe schaffen. Sie seien für Maschinen kaum zu erkennen, für Menschen jedoch einfach zu erfassen. Luis von Ahn, Professor an der Carnegie Mellon University hat das System erdacht und gilt als Pionier in der Captcha-Entwicklung. Sein Programm reCaptcha ist bereits im Einsatz und bietet einen besonderen Mehrwert.
Anstatt zufälliger Buchstabenkombinationen müssen eingescannte Stellen aus Dokumenten, die archiviert werden sollen, erkannt werden. Ausgewählt werden freilich nur Textstellen, die davor nicht automatisch erkannt werden konnten. So helfen die User nebenbei mit, aufwändige Archivierungsarbeiten voranzubringen. Pro Tag würden 25 Millionen Worte auf diese Art digitalisiert. Bisher konnten so Dokumente aus einer Zeitspanne von 30 Jahren erkannt werden. (pte/rw)

Mehr aus der Rubrik: ZyXEL Partnerzone
Themennewsletter News bestellen

- ZyXEL WAP3205: All-in-One WLAN Router
- XGS-4526: Wirespeed Gigabit Konnektivität von ZyXEL
- ZyXEL PLA-407 - Neuer Powerline Adapter mit integrierter Steckdose
- NEU: 20% Sofort-Cash-Back - Auf die ZyWALL 2 Plus
- ZyXEL stellt neuen Full-HD Digital Media Adapter vor
- IMPULSE Herbst 2009 - das aktuelle News Magazin für Fachhändler ist da
- Recht
Motorradfahren mit Stoffhose – Mitschuld an Verletzungen - Management & Karriere
Entlassungen aussprechen – so gehen Sie richtig vor - Steuern & Finanzen
Das Wichtigste zur Krankenversicherung - Security
Partner-Programm für Managed Service Provider - Displays & Beamer
LG Display baut 8G-Panel-Produktion massiv aus - Mobile Computing
So werden Netbooks schneller und sicherer - Mac & Co.
iPad erscheint Ende April in Deutschland - Netzwerke
Network Access Control für mehr Netzwerksicherheit - TK-Business & Smartphones
Game-Hub des ersten 3D-Spiels für Windows Phone 7 gezeigt - Storage
CP-Ausgabe 6/10 – Schwerpunkt "Storage" - Server & Green IT
HP, IBM und Dell-Server mit neuen Intel Xeon CPUs - Distribution & Logistik
Ingram und Samsung sind reif für die Insel - Drucken & Archivieren
Active Jet mit vier neuen Distributoren - Virtualisierung
60 Prozent der virtuellen Maschinen unsicherer als physikalische


