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03.03.2017 - 

Von Alkohol bis Exhumierung

Arbeitsunfähigkeit: 10 kuriose Gründe

Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Krankmeldungen nachzuforschen, kann sich laut Careerbuilder für Chefs lohnen - auch wenn die Begründungen weniger ausgefallen klingen als die in diesem Artikel genannten.

Gerade gegen Jahresende häufen sich die Abwesenheiten in Unternehmen, so das Ergebnis einer Umfrage des Online-Stellenmarktes Careerbuilder. Demnach melden sich im Monat Dezember die meisten Angestellten krank - gefolgt von Juli, Januar und Februar. Dass Mitarbeiter zuhause bleiben, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie auch krank sind.

Oft genannter Grund fürs Schwänzen: Mitarbeiter möchten sich lieber ausruhen oder Schlaf nachholen als ins Büro zu kommen.
Oft genannter Grund fürs Schwänzen: Mitarbeiter möchten sich lieber ausruhen oder Schlaf nachholen als ins Büro zu kommen.
Foto: MEV Verlag

Insgesamt 34 Prozent der Simulanten erscheinen nicht im Büro, weil ihnen nicht nach Arbeit zumute ist. Und 29 Prozent wollen sich lieber ausruhen als an den Arbeitsplatz zu kommen. Andere schaffen sich durch die vermeintliche Krankmeldung Freiräume für einen Arzttermin (22 Prozent), holen Schlaf nach (16 Prozent) oder erledigen Besorgungen (15 Prozent).

Jeder dritte Chef hat schon nachgeforscht

Dass fehlende Mitarbeiter auch mal krankmachen, bleibt Arbeitgebern nicht verborgen. Einige sind so skeptisch, dass sie bei Abwesenheit Nachforschungen anstellen. Fast jeder dritte Vorgesetzte ist schon einmal einer Krankmeldung nachgegangen und hat vom fehlenden Mitarbeiter eine Arztbescheinigung eingefordert oder direkt bei seinem Angestellten angerufen. Insgesamt 18 Prozent haben Abwesende bereits von Kollegen anrufen lassen, 14 Prozent sind in der Vergangenheit sogar bei fehlenden Mitarbeitern vorbeigefahren.

Beinahe jeder fünfte Arbeitgeber (17 Prozent) hat schon einmal einem Mitarbeiter gekündigt, weil dieser bei seiner vermeintlichen Krankmeldung gelogen hat. Die von Careerbuilder befragten Personalexperten berichteten außerdem von außergewöhnlichen Begründungen fürs Fernbleiben aus dem Büro, die ihnen im Gedächtnis geblieben sind. Viele von ihnen klingen fast zu außergewöhnlich, als dass sie ausgedacht sein können.

1. Eine Mitarbeiterin fehlte, weil sie wegen des Ergebnisses eines Alkoholtests ihr Auto nicht benutzen konnte.

2. Ein anderer Angestellter hatte vergessen, dass er den Zuschlag für den Job bekommen hatte.

3. Eine Mitarbeiterin erschien nicht im Büro, weil ihr Hund einen Nervenzusammenbruch hatte.

4. Ein Angestellter meldete sich krank, weil seine verstorbene Großmutter wegen polizeilicher Ermittlungen exhumiert werden sollte.

5. Ein Mitarbeiter kam nicht zur Arbeit, weil er mit dem Zeh zwischen den Armaturen im Badezimmer steckengeblieben war.

Krank nach düsterem Kinofilm

6. Eine Angestellte nannte als Grund für Ihre Abwesenheit, dass sie von einem Vogel gebissen worden sei.

7. Der in einer finsteren Zukunft spielende Film "Die Tribute von Panem" nahm eine Mitarbeiterin laut eigener Aussage so sehr mit, dass sie nicht zur Arbeit erschien.

8. Ein Angestellter meldete sich krank, weil er zu viel gelesen hatte.

9. Auch Liebeskummer wurde als Grund für das Fehlen am Arbeitsplatz genannt.

10. Schließlich erschien eine Angestellte nicht zur Arbeit, weil sie ihre Haare beim eigenhändigen Tönen versehentlich orange gefärbt hatten.

Die Online-Stellenbörse Careerbuilder ließ für die Umfrage 2494 Personalexperten und 3976 Angestellte befragen. Die Auswertung zum Thema Krankmeldung gibt es seit 2004.